BSG Chemie Premnitz-SG Dynamo Eisleben 2:1

 

Aufstellung:

 

Michael Ginzel

Heino Rügen

Rainer Dennstedt

Stephan Lipsky

Siegfried Hopp 

Werner Groß 

Helmut Lück

Ullrich Janeck

Bernd Rosenberg

Reinhard Gottong

Hans Hurtig

 

Zuschauer: 1000

 

Schiedsrichter: Purz(Cottbus)

 

Tore: 1:0 Ullrich Janeck 19.min, 2:0 Bernd Rosenberg 63.min, 2:1 Hans-Jürgen Peuschel 72.min

 

 

1000 Zuschauer sahen in Premnitz ein Spiel, das bis zum Schluß Spannung aufzuweisen hatte. Höhepunkte jedoch blieben aus. Beide Mannschaften wirkten sehr nervös und übertrafen sich beim Auslassen von Torchancen. Hinzu kam, daß Abspielfehler am laufenden Band produziert wurden. Bei aller Freude über den Sieg der Gastgeber waren es diese Eindrücke, die nach der Begegnung blieben.

Dabei begann es für Chemie sehr verheißungsvoll. Hopp, völlig freigespielt, vergab bereits in der 8. Minute, Rosenberg machte es nicht besser, als er zweimal allein vor Hauptmann den Ball am Torhüter der Eislebener nicht vorbeibekam (28. und 31. Minute Gottong, der in der 1. Halbzeit eine weitere gute Möglichkeit verstolperte. So blieb es bis zur Pause beim 1:0 für Chemie durch ein Tor von Janek (19.) nach einem Eckball von Rosenberg. Die Premnitzer hatten aber Glück, denn der Eislebener Schmidt scheiterte in der 26. Minute bei einem Foulstrafstoß an Ginzel.

Mit Beginn der 2. Halbzeit waren die Eislebener optisch überlegen und bei einigen Spielszenen dem Ausgleich sehr nahe. Als Rosenberg jedoch bei einem Konter auf 2:0(63.)erhöht hatte, glaubte die Chemie-Mannschaft an die endgültige Entscheidung. Dabei hatte sie aber die Rechnung ohne die Eislebener gemacht. Die Gäste steckten nicht auf und kamen immer besser zum Zuge. Die Stürmer von Dynamo gaben der Chemie-Abwehr manches Rätsel auf.Als Ginzel in der 72.Minute den Ball nur an die Latte lenken könnt war Peuschel zur Stelle und vollendete. Von diesem Zeitpunkt an sahen die Gastgeber noch mehr unter Druck und hatten bange Minuten zu überstehen. In dieser Phase nahm das Spiel noch an Härte zu. Schiedsrichter Purz mußte fünfmal „Gelb" zeigen (drei für die Eislebener, zweimal für Premnitzer).

VK ULRICH HAHN