- Landesklasse West - Saison 1996/1997 -

 

Bericht vor der Saison

 

Tabelle:

 

SV Babelsberg 03 II 77:34 62
SV Kloster Lehnin 65:18 59
TSV Chemie Premnitz
56:28
58
4 FSV Veritas Wittenberge  56:44 48
5 TuS Dabergotz 48:35 47
6 Pritzwalker SV 1911  42:41 43
7 Blau-Weiß 90 Rheinsberg 45:47 42
8 FSV Grün-Weiß Niemegk  42:37 41
9 Belziger SG Einheit 35:39 37
10 SV 90 Fehrbellin  32:44 36
11 ESV Kirchmöser   48:65 28
12 ESV Lok Seddin 25:49 27
13 Rot Weiß Nennhausen  28:56 24
14 TSV Wustrau  22:59 21
15 Turbine Potsdam 28:53 20

Ergebnisse: 

 

1 TSV Chemie Premnitz  SV Babelsberg II 2:0 Bericht
2 FSV Grün-Weiß Niemegk  TSV Chemie Premnitz  0:1  Bericht
3 TSV Chemie Premnitz Belziger SG Einheit 3:2  
4 Rot Weiß Nennhausen TSV Chemie Premnitz 0:1  
5 TSV Chemie Premnitz ESV Kirchmöser 1:1 Bericht
6 SV Kloster Lehnin II TSV Chemie Premnitz 0:3 Bericht 
7 TSV Chemie Premnitz Lok Seddin 1:0  
8 Pritzwalker SV 1911 TSV Chemie Premnitz 2:1  
9 TSV Chemie Premnitz Blau-Weiß 90 Rheinsberg 1:1  
10 Turbine Potsdam  TSV Chemie Premnitz 2:2  
11 TSV Chemie Premnitz FSV Veritas Wittenberge 1:3  
12 SV 90 Fehrbellin TSV Chemie Premnitz 0:3  
13 TSV Chemie Premnitz BSC Süd 05 Brandenburg II 1:0  
14 TSV Chemie Premnitz TSV Wustrau 6:1 Bericht
15 TuS Dabergotz 1929  TSV Chemie Premnitz 0:2  
16 SV Babelsberg II  TSV Chemie Premnitz 4:0 Bericht 
17 TSV Chemie Premnitz FSV Grün-Weiß Niemegk 1:0   
18 Belziger SG Einheit  TSV Chemie Premnitz 2:1  
19 TSV Chemie Premnitz Rot Weiß Nennhausen 1:0  
20 ESV Kirchmöser  TSV Chemie Premnitz 0:3  
21 TSV Chemie Premnitz  SV Kloster Lehnin II 1:0 Bericht
22 Lok Seddin  TSV Chemie Premnitz  4:3  
23 TSV Chemie Premnitz  Pritzwalker SV 1911  1:2 Bericht 
24 Blau-Weiß 90 Rheinsberg TSV Chemie Premnitz  0:4  
25 TSV Chemie Premnitz  Turbine Potsdam  3:1  
26 FSV Veritas Wittenberge  TSV Chemie Premnitz  1:2   
27 TSV Chemie Premnitz  SV 90 Fehrbellin  4:1 Bericht 
28 BSC Süd 05 Brandenburg II  TSV Chemie Premnitz    BSC abgemeldet
29 TSV Wustrau TSV Chemie Premnitz  0:0  
30 TSV Chemie Premnitz  TuS Dabergotz 1929   4:1  

 

 

Landespokal 

1.Runde  TSV Chemie Premnitz SV Falkensee/Finkenkrug 0:3 Bericht

 

 Freundschaftsspiele:

SV Görzke

TSV Chemie Premnitz

1:4
Alemania Fohrde

TSV Chemie Premnitz

1:1

TSV Chemie Premnitz

Rot-Weiß Brandenburg 5:0

TSV Chemie Premnitz

BSC Süd Brandenburg 1:3

TSV Chemie Premnitz

BSC Rathenow 5:1

TSV Chemie Premnitz

Alemania Fohrde 6:1

TSV Chemie Premnitz

BSC Süd Brandenburg

0:1

 

 

 

Zusammenfassung 

Premnitz (MAZ). Den Sprung in die Fußball-Landesliga verpassten die TSVer aus Premnitz durch vermeidbare Punktverluste in und außerhalb von Premnitz. Die Premnitzer begannen die Saison überzeugend. Sie hatten nach 7 Spieltagen 19 Punkte (6 Spiele gewonnen, einmal Unentschieden) auf der Habenseite verbucht.

Dann riß der Faden. In Pritzwalk wurde 1:2 verloren. Die anschließenden Spiele gegen Rheinsberg in Premnitz 1:1 und bei Turbine Potsdam 2:2 gespielt, um danach in Wittenberge mit 1:3 eine weitere Überraschung zu erleben.

Die weiteren Begegnungen bis zur Halbzeit der Spielserie wurden wieder erfolgreich gestaltet - und das auch beim damaligen Tabellenführer TuS Dabergotz mit 2:0 Toren.

Gegen den Aufsteiger Babelsberg 03 II ging der Rückrundenstart mit 0:4 in die Hose! Danach kam Chemie wieder voll in Tritt. Alles schien in Richtung Aufstieg Landesliga wieder zu stimmen.

Allerdings hatten die TSVer nicht damit gerechnet, daß sie nach einer 3:0-Führung in Seddin noch mit 3:4 unterlagen und anschließend auf eingenem Platz gegen Wittenberge mit 1:3 die Punkte abgeben mußten.

Das war der sogenannte Knackpunkt. Bis auf ein 0:0 gegen Wustrau wurden keine weiteren Punkte bis zum Saisonende abgegeben. Doch das reichte nicht, da sich Babelsberg und Lehnin keine Ausrutscher mehr erlaubten.

Premnitz kam damit hinter Babelsberg (62) und Lehnin (59)  mit  58  Punkten  auf Platz 3.

Bei den Heimspielen wurden 10 Begegnungen ge¬onnen, 2 unentschieden gespielt und 2 verloren.

Die Auswärtsbilanz sagt aus: 8mal gewonnen, 2mal unentschieden und 4mal verloren.

 

TSV-Coach Klaus Rosin brachte insgesamt 24 Spieler zum Einsatz. In allen 28 Spielen waren Dirk Briese, Olaf Krause, Thomas Böhm und Jan Berner dabei. Steve Lucke kam in 26, Steven Rügen in 24, Thomas Marschner in 22, Sebastian Franke in 20, Ralf Franke und Dirk Reinefeld in je 19, Mathias Mätzke in 18, Marco Brückner in 13, Michael Rahn in 11, Alexander Jurg in 10, Heiko Fräßdorf in 9, Mathias Groß in 8, Michael Ginzel in 7, Oliver Löbel und Robert Fischer in je 4, Peter Gojek in 3, Jens Fingerhut und Mathias Seil in je einem Spiel zum Einsatz.

 

56:28 Tore standen zu Buche. Die Tore schossen Böhm (10), Marschner (9), R. Franke und Berner (je 7), Lücke (5), Krause (4), Mätzke und Fischer (je 3), Groß und Gojek (je 2) sowie Rahn, Seil und Rosenberg.

Zu den Rotsündern zählten Mätzke, Brückner, Lucke und S. Franke. Gelb/Rot sahen Löbel und Briese. Gelbe Karten mußten Berner (9), Briese (6), Franke, Rügen, Lücke (je 4), Krause und Böhm (je 3), Löbel, Fischer, Mätzke (je 2), Fräßdorf, Groß, Rahn, S. Franke (je einmal) zur Kenntnis nehmen.

 

Einige Fragen an den TSV-Coach Klaus Rosin. Sind Sie mit dem Abschneiden zufrieden?

Rosin: Auch wenn unsere Zielstellung Platz 1 bis 3 erreicht wurde, war auf jeden Fall mehr drin aufgrund der sich bietenden Möglichkeiten.

 

Worin lagen die Ursachen, daß zeitweilig der Faden verlorenging?

Rosin: Nach einem gelungenem Auftakt, 7 Spiele ohne Niederlage, war eine gewisse Überheblichkeit nicht zu übersehen, was mit Punktverlusten bestraft wurde. Verletzungen von Marschner, S. und R. Franke kamen hinzu.

Aber auch unsere Schwäche, das Auslassen bester Tormöglichkeiten, spielte eine entscheidende Rolle, daß wir in der kommenden Saison noch zur Landesklasse zählen.

 

Was wird oder muß in der kommenden Saison beim TSV Chemie anders laufen?

Rosin: Im technisch-taktischen Bereich muß auf jeden Fall einiges verändert werden. Einige Positionen müssen verstärkt werden, was unbedingt für den Sturm zutrifft.

Wir müssen auch im eigenen Stadion konzentrierter spielen und dürfen keine Punkte abgeben, wenn wir aufsteigen wollen. Auch im Fairplay gilt es einiges zu verbessern. Vier rote, zwei gelb/ rote und 43 gelbe Karten sind auf keinen Fall vertretbar und erweisen der Mannschaft damit insgesamt keinen guten Dienst.

Auch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. So werden Rügen und Briese nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie müssen ihren Dienst bei der Bundeswehr antreten. Heiko Fräßdorf hat sich nach Bamme abgemeldet. Mit Andreas Heinemann (Beizig) und Dennis Köhler (Fohrde) haben sich zwei Neue gemeldet. Aber auch der eigene Nachwuchs soll seine Chance erhalten.

 

Das Gespräch führte Ulrich Hahn.