Saison 2000/2001

- Landesklasse West - Saison 2000/2001 -

Abschlusstabelle Spiele gew. remis verl. Tore Punkte
1. TSV Chemie Premnitz 30 24 2 4 94 : 33 74
2. Werderaner FC Viktoria 30 23 4 3 84 : 31 73
3. SV Empor Schenkenberg 30 17 4 9 60 : 41 55
4. FC Hansa Wittstock 30 16 4 10 64 : 65 52
5. MSV 1919 Neuruppin II 30 14 8 8 43 : 38 50
6. SV Blau-Weiß Dannenwalde 30 11 9 10 59 : 55 42
7. Grün-Weiß Klein Kreutz 30 12 5 13 54 : 45 41
8. SG Breese 30 10 8 12 43 : 44 38
9. SV Eiche 05 Weisen 30 11 5 14 44 : 56 38
10. SV Eintracht Alt Ruppin 30 10 7 13 44 : 52 37
11. Brandenburger SC Süd II 30 11 3 16 59 : 57 36
12. ESC Kirchmöser 30 9 7 14 49 : 58 34
13. FC Kremmen 30 10 2 18 50 : 64 32
14. SC Hertha Karstädt 30 9 4 17 41 : 70 31
15. FC Henningsdorf II 30 8 4 18 35 : 59 28
16. TuS Dabergotz 1929 30 6 2 22 28 : 83 20

 

Ergebnisse:

 

1 SV Eintracht Alt Rupin TSV Chemie Premnitz 4:4  
2 TSV Chemie Premnitz SV Empor Schenkenberg 3:0 Bericht
3 ESV Kirchmöser TSV Chemie Premnitz 2:2 Bericht
4 TSV Chemie Premnitz Blau Weiß Dannenwalde 1:2 Bericht
5 TuS Dabergotz 1929 TSV Chemie Premnitz 0:2  
6 TSV Chemie Premnitz BSC Süd 05 Brandenburg II 5:2  
7 MSV Neuruppin II TSV Chemie Premnitz 2:0  
8 TSV Chemie Premnitz SV Eiche Weisen 4:0  
9 TSV Chemie Premnitz FK Hansa Wittstock 5:0 Bericht
10 SV Hertha Karstädt TSV Chemie Premnitz 3:2  Bericht
11 TSV Chemie Premnitz SG Breese 4:0 Bericht
12 Grün-Weiss Klein Kreutz TSV Chemie Premnitz 1:2 Bericht
13 TSV Chemie Premnitz Werderaner FC Viktoria 3:0 Bericht
14 FC Hennigsdorf 98 II TSV Chemie Premnitz 2:0 Bericht
15 TSV Chemie Premnitz FC Kremmen 1:0  
16 TSV Chemie Premnitz SV Eintracht Alt Rupin  5:0 Bericht
17 SV Empor Schenkenberg TSV Chemie Premnitz 1:3 Bericht
18. TSV Chemie Premnitz ESV Kirchmöser 5:2 Bericht
19. Blau Weiß Dannenwalde TSV Chemie Premnitz 2:5 Bericht
20 TSV Chemie Premnitz TuS Dabergotz 1929 4:0 Bericht
21 Brandenburger SC Süd II TSV Chemie Premnitz 0:3 Bericht
22 TSV Chemie Premnitz MSV Neuruppin II 2:0 Bericht
23 SV Eiche 05 Weisen TSV Chemie Premnitz 2:3 Bericht
24 FK Hansa Wittstock TSV Chemie Premnitz 2:3 Bericht
25 TSV Chemie Premnitz SV Hertha Karstadt 5:0 Bericht
26 SG Breese TSV Chemie Premnitz 1:3 Bericht
27 TSV Chemie Premnitz Grün-Weiß Klein Kreutz 4:1 Bericht
28 Werderaner FC Viktoria TSV Chemie Premnitz 2:3 Bericht
29 TSV Chemie Premnitz FC Hennigsdorf 98 II 5:1 Bericht
30 FC Kremmen TSV Chemie Premnitz 1:3 Bericht

 Freundschaftsspiele

SV Rhinow

TSV Chemie Premnitz

1:5
VFL Nauen

TSV Chemie Premnitz

1:2

TSV Chemie Premnitz

Alemania Fohrde 13:1

TSV Chemie Premnitz

Schwarz Rot Neustadt 3:4

TSV Chemie Premnitz

SG Finkenkrug/Falkensee 2:1
VFL Nauen

TSV Chemie Premnitz

4:1

 

Saisonrückblick

 

Mit einer großen Portion Stolz blicken die Premnitzer Fußballer auf die abgelaufene Saison. Nicht weniger als sieben Meistertitel wurden in die Chemiearbeiterstadt geholt. Erfolgreichste Mannschaft waren die jüngsten Chemiefußballer. Die F-Junioren, unter Leitung der Trainer Roland Maitzahn und Matthias Mast, sicherten sich allein drei Meisterschaften in der Halle sowie auf dem Rasen. Nach dem Sieg bei der Hallenkreismeisterschaft setzte sich das Team auch bei den Landesmeisterschaften in Neuruppin durch. Auch die Freiluftsaison lief mehr als optimal. Zur Halbserie noch auf Platz 2 liegend, sicherte sich der TSV Chemie in der Rückrunde den Meistertitel. Weit höher einzuschätzen ist aber der hervorragende 3. Platz bei den Landesmeisterschaften in Finow. Mit Dennis Mast und Lucas Mewes hat der TSV Chemie Premnitz zwei starke Talente in den Reihen, die sicher auch in Zukunft von sich reden machen werden.

Ihrer Favoritenrolle wurden die B-Junioren gerecht. Sie sicherten sich nicht nur den Meistertitel und den Aufstieg in die Landesklasse (mit 9 Punkten Vorsprung), auch der Kreispokal ging an das von Roland Pertz betreute Team. Mit Marcel Liebner (38 Tore - Torschützenkönig ) und Marcel Godau (24) waren zwei absolute Torjäger im Team.

Im C-Juniorenbereich stellte der TSV Chemie zwei Mannschaften. Während die II Mannschaft um Trainer Matthias Roth in der Kreisklasse im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieb, war der 6. Platz für die I. Mannschaft in der Landesklasse ein schöner Erfolg. Für die neue Serie hat sich das Trainertrio Frank Gäde, Gordon Pertz und Christian Peter einiges vorgenommen.

Mit teilweise schönen Spielen sicherten sich die Premnitzer D-Junioren die Kreismeisterschaft. Verbunden ist damit der Aufstieg in die Landesliga. Trainer Olaf Krause hatte auf Grund des großen Kaders oft die Qual der Wahl, fand aber die richtige Mischung. Vor allem in der Rückrunde zeigte die Mannschaft ihr wahres Leistungsvermögen.Neben der Torleuten Sebastian Hust und Kevin Franke machte vor allem Marian Krause in der Rückrunde enorme Fortschritte.Weitere Leistungsträger waren Marcel Zorr, Paul Peter, Dennis Janott und Daniel Huxdorff. Erfolgreichster Torschütze war Sebastian Kaiser mit 18 Treffern.

In der Kreisauswahl Westhavelland kam neben Sebastian Kaiser und Kevin Franke auch Carlo Czarnofski regelmäßig zum Einsatz. Carlo schaffte den Sprung zur Sportschule Cottbus, wird den Verein aber in Richtung BSC Süd 05 Brandenburg verlassen.

Wie die D-Junioren werden auch die E-Junioren in der nächsten Saison in der Landesliga auf Punktejagd gehen. In der abgelaufenen Serie belegte die von Georg Haelm trainierte Mannschaft den 3. Rang. Tobias Marciniak, Benjamin Kober und Mike Meitzer waren die Leistungsträger des TSV I.

Die II. E-Juniorenmannschaft bestand zum Großteil aus Spielern der F-Junioren und kam am Ende auf Platz 6 ein.

 

 

Im Männerbereich wurden die gesteckten Ziele erreicht. Nach vielen Jahren Anlauf gelang dem TSV Chemie Premnitz I unter dem Trainergespann Heino Rügen/Oliver Löbel der angestrebte Staffelsieg und der damit verbundene Aufstieg zur Landesliga. Auf Grund einer miserablen Hinrunde waren die Premnitzer zur Winterpause praktisch aus dem Rennen. Ein Blick auf die obere Tabellenhäfte macht dies deutlich.

 

Tabelle Hinserie:          (TorePunkte)

1.Werderaner FC39:11 34

2.Schenkenberg32:15 33

3.Premnitz37:18 29

4.Neuruppin II 28:14 29

 

Mit 5 Punkten Rückstand und einigen vielversprechenden Neuzugängen nahm der TSV Chemie die Jagd auf Tabellenführer Werder auf. Vom Nachbarn FSV Optik Rathenow I stieß Matthias Baetz zur Mannschaft. Ebenfalls aus Rathenow, vom FSV Optik III, kamen Sven Wienmeister, Andre Kather und zum Saisonende Mike Bärmann. Über eines war man sich im Premnitzer Lager klar, wenn man das Klassenziel noch erreichen wollte, musste man alle 15 Spiele der Rückrunde gewinnen und auf Patzer der besser platzierten Mannschaften hoffen. Premnitz legte von nun an seine Auswärtsschwäche ab, gewann Spiel um Spiel und zog nach dem direkten Vergleich mit Werder, den der TSV Chemie mit 2:3 für sich entscheiden konnte, drei Spieltage vor Saisonende am Werderaner1

FC Viktoria vorbei.

Diese Führung gab der TSV Chemie bis zum Schluss nicht mehr ab.Ein Blick auf die Tabelle der Rückrunde macht die Dominanz der Premnitzer Mannschaft deutlich.

 

 

Tabelle Rückrunde:

1.TSV Premnitz 56:15 45

2.Werderaner FC45:20 39

3.Hansa Wittstock 38:30 27

4.Klein Kreutz 32:19 26

 

Insgesamt hatte die Tabelle nach dem letzten Spieltag folgendes Bild:

 

1.TSV Premnitz93:33 74

2.Werderaner FC84:31 73

3.Schenkenberg60:41 55

4.Wittstock65:64 52

 

Da man die direkten Verfolger Werder (3:0; 2:3) und Schenkenberg (3:0; 1:3) zweimal bezwang, war der Aufstieg am Ende auch verdient. Mit Christian Fehlberg hatte der Meister den absoluten Torjäger der Landesklasse West in seinen Reihen. Er schoss beachtliche 34 Tore, was alles über seine Stärke aussagt.

Ein weiterer Faktor war die medizinische Betreuung der Mannschaft durch Herrn Zahn. Er hat so manches Wehwehchen beseitigt und hatte somit maßgeblichen Anteil daran, dass die Mannschaft von Verletzungen so gut verschont blieb. Es bildete sich ein enormer Teamgeist aus, der hoffentlich in der kommenden Saison erhalten bleibt.

Nachdem dem TSV Chemie II unter Trainer Heino Rügen der Aufstieg in die I. Kreisklasse gelang, stellte man sich das Ziel, den sofortigen Aufstieg zur Kreisliga zu verwirklichen. Mit Bernd Kramer gewannen die Premnitzer Verantwortlichen einen kompetenten Trainer und schon nach den ersten Spielen war deutlich, dass die Meisterschaft nur über den TSV Chemie II gehen würde. Wenn man auch nicht immer spielerische Glanzpunkte setzen konnte, so reichten die gezeigten Leistungen aus, um.die Konkurrenz in Schach zu halten. Mit deutlichem Vorsprung wurden die Kramer-Schützlinge lange vor dem letzten Spieltag Staffelsieger und stiegen nach nur einer Spielzeit in die Kreisliga auf.

 

Interview mit Peter Kaiser:

 

Die Premnitzer Fußballer haben eine souveräne Leistung abgeliefert. Wie gelang dies?

 

Kaiser: Nach vielen Jahren intensiver Trainingsarbeit auf dem Platz und natürlich auch im Hintergrund konnte man nun die ersten Früchte in Premnitz ernten. Durch kontinuierliche Arbeit aller Trainers in den einzelnen Altersklassen bildeten sich gute Teams mit einigen hoffnungsvollen Talenten in allen Altersbereichen. Schon für Kinder im Vorschulalter bietet der TSV Chemie Premnitz eine

Trainingsgruppe an. Der Sportfreund Matthias Roth leistet hier hervorragendeArbeit.Schon hier versuchen wir dieGrundlage für die weitere Ausbildung zu legen. Weiterhinhat das Fördertraining mit ehemaligen Ober- und Ligaspielern einen guten Anklang ge-

funden. Im Männerbereich istes uns gelungen, mit den Trainern Heino Rügen und Bernd Kramer sehr kompetente Sportfreunde zu gewinnen. Ihnen gelang es, in beide Mannschaften einen gewissen Teamgeist zu bringen. Ausdruck dafür ist die enorme Trainingsbeteiligung. Mit dem neuen Sanitärtrakt wurden würdige Rahmenbedingungen von der Stadt Premnitz und dem TSV Chemie geschaffen. Nicht zu vergessen unsere Sponsoren, die uns nach ihren Möglichkeiten unterstützt haben. Die Struktur in der Abteilung Fußball ist gewachsen und hat sich gefestigt.

 

 

Die Situation im Nachwuchsbereich ist in vielen Vereinen schwierig. Wie sieht es in Premnitz aus?

 

 

Kaiser: Auch in der Premnitzer Nachwuchsabteilung ist die Situation nicht einfach. In einigen Altersklassen ist die Mannschaftstärke sehr knapp bemessen. So entschloss man sich zum Beispiel mit den Verantwortlichen vom BSC 94 Rathenow im B-Juniorenbereich für die kommende Saison zu einer Spielgemeinschaft. Auch in diesem Jahr hat man im C-und B- Juniorenbereich wieder zwei Auswahlspieler verloren, die den Verlockungen eines anderen Vereines folgten. Ansonsten ist die Nachwuchsarbeit natürlich mit enormen Kosten verbunden.

 

Im Hintergrund helfen auch beim TSV Chemie viele ehrenamtliche Kräfte. Wie wirkt sich das auf die Teams aus?

 

 

Kaiser: Ohne unsere Helfer wäre das aktive Fußballspielen in Premnitz nicht möglich. Neben den Übungsleitern sind vor allem solche Leute wie Herr Sperling, Günter Gottschalk und Helmut Stache zu erwähnen. Während Herr Sperling sich um das Kassie- ren des Eintritts bei den Heimspielen kümmert, wäscht Herr Gottschalk die Wäsche der 1. Männermannschaft. Helmut Stache betreut an allen Heimspieltagen des Nachwuchses unsere Gäste und Schiedsrichter. Einen großen Dank vor allem an die Eltern unserer jungen Fußballer. Ob es das Waschen der Spielersachen oder der Transport zu den Auswärtsspielen ist, man konnte sich immer auf sie verlassen.

 

Die Leistungen der vergangenen Saison sind ja kaum noch zu toppen. Welche Ziele hat die Abteilung Fußball für das neue Spieljahr?

 

Kaiser: In den neuen Ligen stehen die Mannschaften vor neuen interessanten Aufgaben. Gerade im unterenNachwuchsbereich ist Fußball auf Landesliganiveau für viele Neuland. Hier gilt es schnell Fuß zu fassen und die Klasse für den kommenden Jahrgang zu sichern. Die neu gegründete A-Juniorenmannschaft hat sich zum Ziel gesetzt, als letzte Premnitzer Nachwuchsmannschaft in die Landesklasse aufzusteigen. Eine schwierige aber reizvolle Aufgabe. Für die Männer wird es als Aufsteiger ein Jahr des Kennenlernens. Für einen Aufsteiger geht es im ersten Jahr meist darum, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Beide Vertretungen verfügen aber über genügend Potential, um mehr zu erreichen. Ein einstelliger Tabellenplatz dürfte für unser Landesligateam und die Kreisligamannschaft im Rahmen der Möglichkeiten liegen.

Einzelbilder :