TSV Chemie Premnitz - FV Blau-Weiß 90 Briesen  4 : 2  ( 2 : 1 )

TSV Chemie Premnitz: Franke,Sebastian - Fischer,Robert (ab 77. Schmücker,Michael); Kather,Andre; Liebner,Marcel (ab 65. Ecke,Stefan); Ohle,Christian; Schmeling,Steven - Kersten,Rene; Lucke,Steve - Berner,Jan (ab 82. Rades,Robert); Löbel,Oliver; Wienmeister,Sven

FV Blau-Weiß 90 Briesen: Ballhorn,Reno - Ballhorn,Reiko; Gernetzke,Marcel (ab 70. Tews,Marko); Läsecke,Alexander; Pelikowsky,Andre; Schübler,Heiko; Urbanski,Matthias (ab 75. Gernetzke,Ronny) - Rockmann,Tino; Störmer,Benny - Mlynarczyk,Maik; Moritz,Volker

Tore: 0:1 Gernetzke,Marcel (5.); 1:1 Ballhorn,Reiko (Eigentor, 16.); 2:1 Kather,Andre (43.); 3:1 Kather,Andre (60.); 4:1 Kather,Andre (65.); 4:2 Moritz,Volker (78.)

Zuschauer: 33

Schiedsrichter: Roland Reinhardt (Hennigsdorf)

Gelbe Karten: Lucke,Steve (1.); Schmücker,Michael (1.) / Gernetzke,Marcel (1.); Pelikowsky,Andre (2.); Gernetzke,Ronny (1.)

Erster Saisonerfolg für den TSV !...................................................................................................

 

Am dritten Spieltag der Landesliga Nord sicherte sich der TSV Chemie Premnitz den ersten Sieg. Im Spiel gegen Blau Weiß Briesen überzeugten die Rügenschützlinge über weite Strecken des Spiels. Bevor die Chemiker ins Spiel kamen, wurde man kalt erwischt.Christian Ohle stand in der 4. Minute zuweit vom Gegner weg so das Marcel Gernezke ohne Bedrängnis mit einen Schuß in die lange Ecke die Briesener Führung erzielen konnte. Der TSV zeigte sich vom frühen Gegentor unbeeindruckt und spielten weiter munter nach vorn. Vor allem der erfahrene Robert Fischer setzte im Mittelfeld immer wieder Akzente. In der 15.Minute konnte der Briesener Schlußmann einen Freistoß von Sven Wienmeister über die Latte zur Ecke lenken. Den anschließeneden Eckball beförderte der Briesener Raiko Ballhorn zum 1 : 1 Ausgleich ins eigene Tor. Die Gastgeber bestimmten nun recht deutlich die Szenerie. Nur die mangelhafte Chancenverwertung verhinderte eine frühe Spielentscheidung. So ließ Renè Kersten in der 24. und 29.Minute zwei gute Gelegenheiten aus, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Gäste, zumeist in die eigene Hälfte gedrängt, hatten in der Schlußphase der ersten Halbzeit ihre stärkste Phase. So landete ein Freistoß in der 37. Minute an der Latte des TSV - Gehäuses. Nur zwei Minuten später verhinderte Torwart Sebastian Franke nach einem Konter im Duell mit einem Briesener Spieler den erneuten Rückstand. Unmittelbar vor der Pause das enorm wichtige Premnitzer Führungstor. Robert Fischer brachte den Ball zu Jan Berner, dieser spielte den Ball flach ins Strafraumzentruum wo Andrè Kather wiedereinmal seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte. Nach dem Seitenwechsel zog Chemie merklich die Zügel an und führte die Gäste regelrecht vor. Knapp eine viertel Stunde ware vergangen als erneut Andrè Kather nach schöner Vorarbeit von Christian Ohle mit einem Schuß in den Winkel auf 3 : 1 erhöhen konnte. Premnitz wollte nun die endgültige Entscheidung und setzte entschloßen nach und kam in der 65. Minute zum entscheidenden 4 : 1. Erneut hieß der Torschütze Andrè Kather. Diesmal war es René Kersten der Kather mustergültig in Szene setzte. Premnitz schaltete nun einen Gang zurück und sollte am Ende noch einmal in Bedrängnis kommen. Nachdem Steffan Ecke in der 77. Minute eine sogenannte hundertprozentige zum 5 : 1 ausließ, witterten die Gäste noch einmal Morgenluft. Prompt kam man nur eine Minute später zum 4 : 2. Einen Freistoß der Blau Weißen fälschte Renè Kersten unhaltbar für Sebastian Franke ins eigene Gehäuse ab. Briesen setzte nun alles daran vielleicht doch noch einmal dem eigentlich schon verlorenen Spiel eine Wende zu geben. Premnitz hatte am Ende dann das Glück des Tüchtigen als in der 85. Minute ein Ball am Pfosten und in der 86. Minute ein Freistoß an der Querlatte landeten. Am hochverdienten Premnitzer Sieg gab es am aber nichts zu deuteln. Vor allem spielerisch waren deutliche Fortschritte zu erkennen die für die kommenden Aufgaben Mut machen sollten........................................................................................................ Peter Kaiser