TSV Chemie Premnitz - FV Motor Eberswalde II 0 : 2  ( 0 : 0 )

TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn - Baetz,Matthias; Fingerhut,Jens (ab 80. Ecke,Stefan); Jurk,Alexander; Kather,Andre; Liebner,Marcel; Ohle,Christian - Kersten,Rene; Lucke,Steve - Henke,Ronny (ab 46. Rades,Robert); Löbel,Oliver

Tore: 0:1 Kelch,Marcel (50.); 0:2 Riemer,Marco (85.)

Zuschauer: 25

Schiedsrichter: Gisbert Wander (Hennigsdorf)

Gelbe Karten: - / -

Der TSV entäuscht auf ganzer Linie !

 

Chemie passt sich den miserablen Platzverhältnissen an

 

Nach einer desolaten Leistung unterlag der TSV Chemie Premnitz am Samstagnachmittag der Oberligareserve von Motor Eberswalde verdient mit 0 : 2. Bei Landesliga untauglichen Platzbedingungen ( hoffentlich bleibt der dringend notwendige Regen nicht aus )fand die Mannschaft nie ins Spiel. Vor allem die Einstellung einiger "Leistungsträger" machte einen besseren Auftritt der Chemiker am 25. Spieltag so gut wie aussichtslos. Die erste Halbzeit ging klar an die Gäste. Nur Torwart Selle war es zu verdanken das es nicht schon zur Pause einen klaren Rückstand der Platzherren gab. Ausdruck der schwachen Leistung der Premnitzer war zum Beispiel ein Freistoß von der Strafstoßgrenze für den TSV, den der völlig formschwache Ohle dem Gästetorwart harmlos in die Arme schoß. Vor allem dem TSV - Schlußmann Selle war es zu verdanken das die Begegnung nicht schon zur Pause zu gunsten der Eberswalder entschieden war. So vereitelte er in der 33. min. und 34. min. gleich zweimal sogenante hundertprozentige Torchancen der Gäste. Kurz vor der Pause blitzte dann doch einmal das vorhandene Potential der Premnitzer auf. Nach einer schönen Kombination über Fingerhut und Liebner hatte Jurk den Führungstreffer auf dem Fuß. Wer nach der Pause dachte es würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen, sollte entäuscht werden. Eberswalde II blieb weiterhin die dominierende Mannschaft. Premnitz machte es der Motorelf aber auch nicht allzu schwer. In der 50. min. der längst fällige Führungstreffer für Motor Eberswalde II. Nach einem erneuten Fehler von Ohle konnte ein Eberswalder Spieler den Ball in den Strafraum flanken und hier stand Fingerhut viel zu weit weg von seinem Gegenspieler Kelch, der den Ball ungehindert zum 0 : 1 einkäpfen konnte. Ein Aufbäumen war nach dem Gegentreffer in den Premnitzer Reihen nicht zu erkennen. Der unbedingte Wille dem Spiel eine Wende zu geben, war bei einigen Premnitzer Akteuren einfach nicht zu erkennen. Die endgültige Spielentscheidung vier Minuten vor dem Ende. Einen Eckball der Gäste wehrte Ohle zu kurz ab und Riemer bedankte sich mit dem 0 : 2. Der TSV sollte sich nicht zu sicher fühlen. Wenn man einem Relegationsspiel um den Klassenerhalt aus dem Weg gehen möchte, sollte man sich schnell besinnen sonst steht man schnell mit dem Rücken zur Wand.