18. Spieltag - Samstag, 26.03.2005 - 15:00

 

SSV Einheit Perleberg (N) - TSV Chemie Premnitz (A) 0:5 (0:3)

 

Tore: 0:1 Rene Kersten (9.); 0:2 Christian Fehlberg (31.); 0:3 Christian Fehlberg (38.); 0:4 Maurice Nürnberg (62.); 0:5 Alexander Jurk (84.)

Schiedsrichter: Carsten Griebert (Fehrbellin)

Zuschauer: 120

 

TSV verläßt nach vier Siegen in Folge die Abstiegsränge

 

Zum Nachholspiel mußte der TSV Chemie Premnitz am Ostersamstag in die Prignitz zum SV Einheit Perleberg reisen. Die Schützlinge um Spielertrainer Ch. Fehlberg zeigten erneut eine starke Leistung und ließen den Perlebrgern beim 0:5 nicht den Hauch einer Chance. Der TSV bestimmte von Beginn an die Szenerie und ging in der 9.min.nach Vorarbeit von Ch. Fehlberg durch R. Kersten in Führung. Dieses frühe Tor paßte den Gästen aus Premnitz natürlich ins taktische Konzept. Nun konnte man sich in die eigene Hälfte zurückziehen und einen total verunsicherten Gegner klassisch auskontern. Glück für die Platzherren in der 13. min. Nach einem Freistoß von A. Jurk stieg Ch. Fehlberg am höchsten und der Ball lag erneut im Netz. Der ansonsten sehr gute Unparteiische Griebert wollte ein Halten von Fehlberg gesehen haben und versagte dem Tor die Anerkennung. Premnitz legte im weiteren Spielverlauf eine enorme Disziplin an den Tag und setzte das taktische Konzept voll um. Als nach einem Eckball von M. Sell Ch. Fehlberg mit dem Kopf auf 0:2 erhöhen konnte war die Begegnung praktisch entschieden. Die Havelstädter erspielten sich nun eine Reihe von hochkarätigen Einschußmöglichkeiten. So lief der schnelle R. Kersten nach Klassepaß von A. Jurk allein auf das Perleberger Tor scheiterte aber am Schlußmann. In der 40. min. gelang den Premnitzern dann ein Klassetor. Der sich in bestechender Form befindliche A. Jurk schlug den Ball diagonal vom rechten auf den linken Flügel, dort legte M. Liebner direkt auf Ch. Fehlberg, der den Ball aus 20 Meter volley im Tor der Gastgeber zum 0:3 unterbrachte. Erstaunlich wie problemlos der TSV die Ausfälle von Libero M. Groß (Urlaub), für ihn rückte Kapitän Ch. Ohle ins Abwehrzentrum, und R. Ferch, dafür kam D. Briese zum Einsatz, verkraftete. Auch nach der Pause kamen die Chemiker zu keiner Zeit in Gefahr. Perleberg versuchte zwar noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, lief sich aber immer wieder in der sehr tief stehenden Premnitzer Hintermannschaft fest. Bezeichnend das Schlußmann M. Rotter im gesamten Spielverlauf nicht ein einziges mal ernsthaft eingreifen mußte. Für die endgültige Entscheidung sorgte in der 62. min. der junge Maurice Nürnberg . Fast am eigenen Strafraum schnappte er sich das Leder und überlief die gesamte Perleberger Mannschaft. Mit einem trocknen Schuß ins lange Eck vollendete er zum 0:4. Nun war die Moral der Perleberger Elf endgültig gebrochen. Der TSV Chemie spielte nun locker sein Pensum runter. Auch nach den Auswechslungen, R.Rades für M. Liebner, D. Rudolph für Ch. Fehlberg und St. Schmeling für M. Sell, riß der Spielfaden der Gäste nicht. Im Gegenteil erst ließ R. Rades eine Gelegenheit ungenutzt und wenig später traf D. Rudolph den Ball in aussichtsreicher Position nicht voll. Einmal schlug es dann aber doch noch im Tor der Perleberger ein. Einen lang nach vorn geschlagenen Abschlag von Torwart M. Rotter erlief sich A. Jurk. Mit dem Tor zum 0:5 Endstand krönte er seine tadellose Leistung. Am Ende ein insgesamt auch in der Höhe hochverdienter Gästeerfolg. Mit dem vierten Sieg in Folge konnte sich der TSV Chemie Premnitz nun von den Abstiegsrängen lösen. Bereits am kommenden Samstag kommt es in Brandenburg zum nächsten "Endspiel". Bereits um 12.00 Uhr trifft man dort auf die zuletzt wiedererstarkte Verbandsligareserve vom BSC Süd 05 Brandenburg.

Aufstellung: Rotter, Nürnberg, Ohle, Fingerhut, Neuber, Jurk, Kersten, Sell (ab 75. Schmeling), Briese (G), Fehlberg ( (G) ab 69. min.Rudolph ( G) ), Liebner (ab 65. R.Rades)