26. Spieltag - Samstag, 07.05.2005 - 15:00

TSV Chemie Premnitz - MSV 1919 Neuruppin II 0:1 (0:1)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Maurice Nürnberg, Matthias Groß, Dirk Briese, Christian Ohle, Alexander Jurk (46. Marcel Liebner), Rene Kersten, Björn Sell, Steven Schmeling (46. René Boltze), Christian Fehlberg, Robert Rades

Tore: 0:1 Marcel Lesniak (18.)

Schiedsrichter: Christian Schulz (Brandenburg)

Zuschauer: 66

Gelbe Karte: Christian Fehlberg / -

Gelb/Rote Karte: Robert Rades (86.) / -

Premnitz unterliegt Spitzenreiter knapp !

 

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung zur Vorwoche reichte es am Ende gegen den MSV Neuruppin II nicht zum erhofften Punktgewinn.Der TSV begann die Partie abwartend. Aus einer sicher stehenden Abwehr wollte man mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg kommen. Die Gäste aus der Fontanestadt griffen mit Malte Neumann, Gertjan Durushti und Jan Mutschler auf Spieler aus dem Oberligakader zurück und machten von Beginn an mächtig Dampf.Vor allem der auf der schnelle Mutschler machte den Premnitzer das Leben immer wieder schwer. So mußte in der 5. min. M. Rotter sein ganzes Können aufbieten um nach einem Solo von Mutschler den Rückstand zu verhindern.Aber schon jetzt war zu erkennen das sich der TSV Chemie Premnitz völlig anders Präsentieren wollte, wie bei der schwachen Vorstellung der letzten Woche in Kirchmöser.Früh rückte auch der wenig überzeugende Schiedsrichter Schulz aus Brandenburg ins Licht. Schon beim letzten Spiel in Kirchmöser, als es immer wieder sehr zweifelhafte Entscheidungen gab , zeigte er kaum Landesklassenformat.Auch am Samstag knüpfte er nahtlos an die Leistung der Vorwoche. Vor allem auf Spielertrainer Ch. Fehlberg schien sich der Schiedsrichter eingeschossen zu haben. Fehlberg, sicher kein Kind von Traurigkeit konnte machen was er wollte, selbst klare Foulspiele im wurden nicht geahndet. Höhepunkt war dann die gelbe Karte, im Laufduell rutschte der Gästeakteur auf den nassen Rasen aus. Fehlberg sah sofort Gelb. Auch an der Gästeführung in der 15.- min. entsprang einer groben Fehlentscheidung. Nach einem Konter wurde Fehlberg an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt. Selbst für die Gäste überraschend lief das Spiel weiter. In die weit aufgerückte Premnitzer Abwehr setzte Neuruppin II einen Konter den Lesniak zum 0:1 abschloß.Chemie erholte sich vom Gegentreffer schnell und wurde mit laufender Spielzeit mutiger und Selbstbewußter.Die Schlußphase der stand im Zeichen der Premnitzer. In der 30. min. strich ein Fehlbergschuß nur denkbar knapp am Gehäuse der Gäste vorbei.

Kurz vor der Halbzeit noch einmal Hektik. Der Neuruppiner H. Bloch , er war bei Ch. Ohle in guten Händen, verlor einen Zweikampf gegen Ohle und holte diesen durch ein klassisches Nachschlagen von den Beinen. Der Unparteiische stand in unmittelbarer Nähe und hätte diese Aktion sehen müssen. Er entschied auf Vorteil, warum er Bloch bei den nächsten Unterbrechung nicht des Feldes verwies dürfte sein Geheimnis bleiben. Mit Beginn der 2. Halbzeit bestimmte dann der Gastgeber das Spiel. Mit Angriffen über beide Außenpositionen drückte man die Gäste in die eigene Hälfte und kam zu guten Möglichkeiten. In der 50. min. wiedereinmal Pech. Nach einer Fehlbergflanke nahm R. Rades den volley, von der Lattenunterkante sprang der Ball zurück ins Feld. Der Ball kam wieder zu Rades, diesmal stand ein Gästeakteur auf der Linie Goldrichtig und verhinderte den Ausgleich. Wenig später schüttelte R. Boltze seinen Bewacher ab, scheitere aber am Gästeschlußmann. Dann hatte M. Sell eine sogenannte hundertprozentige und vergab. Von A. Jurk mustergültig bedient verzog M. Sell den Ball beim Torschuß.Kurz vor Spielende rückte wieder der Unparteiische ins Blickfeld. Nach einem harmlosen Foul an der Mittelinie schickte er R. Rades mit Gelb Rot in der 86 !! Min.vom Feld. Er ließ auch hier jegliches Fingerspitzengefühl und Relation vermissen.Am Ende brachten die Gäste einen glücklichen Erfolg über die Zeit.

Aufstellung: Rotter, Nürnberg, Groß, Briese, Ohle, Jurk (Liebner), Kersten, Sell, Schmeling (Boltze), Fehlberg, Rades

 

Peter Kaiser