FSV Wachow/Tremmen-TSV Chemie Premnitz 0:1

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27. Spieltag - Samstag, 17.05.2008 - 15:00

FSV 1950 Wachow/Tremmen - TSV Chemie Premnitz 0:1 (0:1)

FSV 1950 Wachow/Tremmen: Gino Daunke, Lars Werder, Daniel Wolter, Stephan Wiechert (16. Enrico Witzke), Steffen Schenk, Bernd Kubath (69. Chris Streithorst), Bernd Klimmeck (78. Stefan Ristow), Dirk Sperling, Daniel Kraatz, Sebastian Schranz, Silvio Hilber

TSV Chemie Premnitz: Saschas Milde, Guido Block, Dirk Briese, Marian Krause, Daniel Huxdorf, Thomas Rosenberg, Olaf Krause (85. Uwe Schulz), Marcel Liebner, Konstantin Gäde, Lars Posorski, Norman Söchting (77. Sebastian Kremp)

Tore: 0:1 Lars Posorski (1.)

Schiedsrichter: Matthias Krüger (Königsberg)

Zuschauer: 65

Chemie weiter im Rennen !

Gut erholt zeigte sich der TSV Chemie Premnitz von der 0:2 Heimniederlage gegen Perleberg im Spiel beim starken Aufsteiger FSV Tremmen/Wachow . Die Personaldecke des TSV schrumpfte weiter. Neben den Langzeitverletzten Ohle, Rades, Kersten und Peter mußten mit Rotter, Kaiser,und Stuhlmacher gleich 3 Akteure gesperrt zuschauen. So machte man aus der Not eine Tugend, mobilisierte was zu mobilisieren war, um dann über lange Zeit eine ganz starke Leistung beim FSV Tremmen /Wachow abzuliefern.

Vor allem in der 1. halben Stunde , stürzte man den Aufsteiger von einer Verlegenheit in die andere. Bereits der 1. Angriff führte zum Erfolg. Der neue Sturmpartner von Posorski, Söchting, versetzte seinen Gegenspieler, passte nach Innen wo Posorski nach einem kurzen Haken dem Wachower Schlußmann Daunke keine Abwehrmöglichkeit ließ. Die Gastgeber standen im weiteren Spielverlauf gleich mehrmals mit Fortuna im Bunde, sonst wäre die Partie zur Pause längst entschieden gewesen. So vergaben Gäde, Huxdorff, Posorski und Söchting mit einem Lattentreffer sogenannte hunderprozentige zur frühen Entscheidung. Positiv was der TSV zumindest im ersten Spielabschnitt vor allem Spielerisch anbot. Mit schnellen Kombinationen wurde der Gegner in Bedrängnis gebracht. Bei den Gastgebern fiel nur Kraatz auf. Das aber nicht im positiven Sinne. Mit sich und seiner Mannschaft unzufrieden ließ der Routenier sich immer wieder zu lautstarker negativen Äußerungen hinreißen. Da der TSV diesmal auch im Deckungsverband um Libero Block ganz hervorragend agierte kamen die Chemiker nie in ernsthafte Gefahr. Mit Beginn der 2. Halbzeit veränderte sich zumindest optisch das Bild. Der FSV kam mit dem Willen aus der Pause das Spiel zu drehen. Der TSV dagegen zog sich nun weiter zurück. Mit schnellen Kontern wollte man den Gastgebern den entscheidenden KO- Schlag versetzen. So berannte der Aufsteiger zwar das Tor der Gäste aber zu einer echten Möglichkeit reichte es nicht. Einzig Hilber war ein ständiger Unruheherd, Briese hatte seine Mühe mit dem quirligen Stürmer des FSV. Bezeichnend aber auch, dass Milde im Tor des TSV Chemie sich nicht ein einziges mal lang machen mußte. So rieb sich Tremmen/ Wachow mit laufender Spielzeit immer mehr auf. In der Schlußphase hatten die Premnitzer dann sogar noch bei zwei, drei Kontern Möglichkeiten für die endgültige Spielentscheidung. Am Ende blieb es beim verdienten Auswärtssieg des TSV Chemie Premnitz gegen einen keinesfalls schwachen FSV Tremmen/Wachow.

Wenn man einen Akteur auf Premnitzer Seite erwähnen sollte, dann Olaf Krause. Er stellte sich wie schon in Alt Ruppin zur Verfügung und lieferte über 85. min. wie sein Sohn Marian eine grundsolide Leistung ab.

Am kommenden Samstag muss der TSV zwei weitere Spieler ersetzen. Rosenberg und Huxdorff müssen nach der 5. Gelben Karte im Heimspiel gegen Rhinow/Großderschau zuschauen.

Peter Kaiser

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Wer am Sonnabend nicht pünktlich zum Spielanfang auf dem Platz in Wachow war, der verpasste das entscheidende Tor. Bereits in der 1. Minute erzielte Lars Posorski für die Gäste von Chemie Premnitz den 1:0-Siegtreffer im Landesklassespiel beim FSV 1950 Wachow/Tremmen. Norman Söchting brachte von der rechten Seite eine Flanke hinein. Der Wachower Lars Werder schlug über den Ball, und der Premnitzer Routinier ließ FSV-Keeper Gino Daunke keine Abwehrmöglichkeit. Mit diesem Erfolg bleiben die Premnitzer weiter im Aufstiegsrennen.In der Folge waren die Gäste dem 2:0 näher als die Gastgeber dem Ausgleich. Eine ganze Reihe guter Chancen wurde von den Premnitzern aber vergeben. Die größte Möhlichkeit besaß Söchting (38.). Nach einem Missverständnis in der Wachower Hintermannschaft traf er aber nur die Querlatte.Für die Wachower, für die es um nichts mehr ging – deshalb waren wohl auch mehr Fans von den Gästen auf dem Platz als von den Gastgebern –, blieben im Spiel nach vorn weitestgehend harmlos. Ihre beste Aktion hatten sie in der 62. Minute, als Dirk Sperling freistehend am langen Pfosten einen Hilber-Freistoß über das Tor köpfte. Zu vermerken ist noch der Fingerbruch, den sich Wachows Stephan Wiechert einen Tag vor seinem Geburtstag zuzog. Gute Besserung! (cst)