SV Falkensee/Finkenkrug II-TSV Chemie Premnitz 2:0(1:0)

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29. Spieltag - Samstag, 31.05.2008 - 15:00

SV Falkensee/Finkenkrug II - TSV Chemie Premnitz 2:0 (1:0)

SV Falkensee/Finkenkrug II: Stefan Franke, Stefan Göde, André Kiesewalter (32. Thomas Schult), Ronny Malysek (78. Daniel Schultz), Andreas Kamradt, René Kunze, Gerome Denk, Robin Ludwig, Jeannot Tober, Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch (69. Rosh Bahjat)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Daniel Huxdorf, Thomas Rosenberg (46. René Kersten), Marian Krause, Konstantin Gäde, Sebastian Kaiser, Paul Peter (46. Norman Söchting, 68. Olaf Krause), Marcel Liebner, Lars Posorski, Björn Stuhlmacher

Tore: 1:0 René Kunze (28.); 2:0 Philipp-Morris Güttner (88.)

Schiedsrichter: Christian Jung (Berlin)

Zuschauer: 90

Gelbe Karte: Philipp-Morris Güttner (3.), Thomas Schult (2.), Rosh Bahjat / Daniel Huxdorf (5., gesperrt), Marcel Liebner, Marian Krause (9.)

Rote Karte: - / Olaf Krause (77., Ellbogencheck)

Die Serie hielt !

 

Fast schon traditionell unterlag der TSV Chemie Premnitz am Samstagnachmittag beim SV Falkensee/Finkenkrug mit 2:0.Bei hochsommerlichen Temperaturen fand der TSV über die gesamte Spielzeit keine Mittel um den Platzherren in Gefahr zu bringen.

Den Premnitzern war die Anspannung fast ins Gesicht geschrieben. Zunächst neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken.Chancen blieben so auf beiden Seiten Mangelware. Trotzdem wurde schon früh deutlich, das FF II an diesem Nachmittag die bessere Mannschaft auf dem Rasen zu bieten hatte. Chemie fand nicht ins Spiel. Begünstigt von Abspielfehlern, konnte man die Falkenseer Hintermannschaft kaum in Gefahr bringen. Wenn sich dann doch einmal eine Möglichkeit ergab, wie in der 19. min. als Peter urplötzlich vor dem nicht immer sicher wirkenden FF- Schlußmann Franke auftauchte, fehlte die geistige Frische um Kapital daraus zu schlagen.Ungeschicktes Zweikampfverhalten, führte Mitte der 1. Hälfte zum 1:0. Kunze legte sich den Ball am Strafraum zurecht und zirkelte das Leder unhaltbar für Rotter im Tor des TSV zur verdienten Führung ins Dreiangel.Vom Gegentreffer erholten sich die Gäste bis zur Pause nicht mehr. Vielmehr haderte man mit dem Unparteiischen Jung aus Berlin, der mit vielen fragwürdigen Entscheidungen gegen Premnitz auffiel. In der Pause versuchte Trainer Schulz seine Mannschaft wieder aufzurichten. Gleich zweimal wechselte der TSV und erhoffte sich dadurch frischen Wind. Für Rosenberg, er hatte gegen den überragend spielenden Tober einen ganz schweren Stand, kam Kersten und für Peter kam Söchting aufs Feld. Chemie war nun zumindest engagierter als in der 1. Halbzeit und zunächst hatte es den Anschein das man FF II in Verlegenheit bringen könnte. Die Bemühungen erwiesen sich aber schnell als Strohfeuer. Hinzu kam das der Unparteiische mit einer Entscheidung maßgeblich dazu bei trug das aus den Bemühungen das Spiel nochmal zu kippen, nichts werden konnte. O. Krause , kurz zuvor für den verletzten Söchting eingewechselt, sah wie aus dem Nichts die Rote Karte. Er soll Tober mit einer Tätlichkeit zu Boden geschickt haben. Krause war sich keiner Schuld bewusst, was Tober auf Anfrage auch bestätigte. Nur der Unparteiische war von seiner Meinung nicht abzubringen.

Von nun an nahm die Hektik zu. In Unterzahl war bei den hohen Temperaturen gegen einen cleveren Gegner kaum noch was auszurichten. Mittlerweile war man beim TSV mit dem Resultat noch gut bedient. Zunächst rettete Kaiser auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart, dann parierte Rotter zweimal hervorragend. Mit dem Mut der Verzweiflung machten die Premnitzer in der Schlußphase auf. In die nun entblößte Abwehr stießen die schnellen Spitzen immer wieder und so war es nur eine Frage der Zeit bis der entscheidende Treffer für FF II fallen würde.Bevor Güttner dann aber in der 89. min. zum 2:0 traf ,hatten die Randberliner aber das Glück des Tüchtigen. Ein Schuß von Block klatschte an den Pfosten.

Am Ende ein verdienter Sieg für FF II in einer fairen Partie. Die Kritik aus dem Premnitzer Lager an die Ansetzung der Unparteiischen ist zu verstehen. In einem Spiel mit entscheidenden Charakter ist es nicht Nachvollziehbar das sowohl Schiedsrichter als auch die Assistenten aus Falkensee und unmittelbarer Nähe kamen. Etwas mehr Fingerspitzengefühl und Respekt muss man vom verantwortlichen Schiedsrichteransetzer erwarten.

 

Peter Kaiser

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Zum dritten Mal den Spitzenreiter gestürzt/FF II gewinnt 2:0 gegen Premnitz

 

Zum dritten Mal in dieser Spielserie stürzte die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug II am Sonnabend den Spitzenreiter der Landesklasse West. Nachdem Friesack und auch Rathenow im Saisonverlauf vom Thron gestürzt wurden, erwischte es mit dem TSV Chemie Premnitz diesmal den Lieblingsgegner der Falkenseer. Mit 2:0 (1:0)-Heimsieg über die „Chemiker“ revanchierten sich die FF II für die 0:1-Niederlage im Hinspiel, der bisher einzigen aus den acht Vergleichen. Mit dem Erfolg wirbelte die „Zweite“ die Tabellenspitze zwar noch einmal durcheinander. Allerdings ist für die auf Platz vier liegende FF-Reserve trotz des „Dreiers“ nun auch rechnerisch der Staffelsieg nicht mehr möglich. Vier Punkte Rückstand zum neuen Tabellenführer BSC Süd II sind am letzten Spieltag nicht mehr aufzuholen.Im Spiel gegen die Premnitzer lieferten die Falkenseer zum wiederholten Mal in der Rückrunde eine überzeugende Vorstellung ab. Das Engagement der Gastgeber war gleich zu Beginn zu erkennen, obwohl der Schuss vom auftrumpfenden Jeannot Tober (3.) und der Kopfball von Andreas Kamradt (6.) das Ziel knapp verfehlten. Die Gäste hielten die Partie bis dahin noch offen und konnten durch Paul Peter (19.) und Marcel Liebner (23.) ihrerseits Akzente setzen. Doch nachdem FF II-Routinier René Kunze einen direkten Freistoß über die Mauer unhaltbar zum 1:0 in das Dreiangel zirkelte (28.), wendete sich das Blatt zugunsten der Falkenseer.Zwar musste Kamradt vor der Pause auf der Linie (39.) und Torwart Stefan Franke nach dem Wechsel gegen Björn Stuhlmacher klären (57.). Jedoch bestimmte FF II im Anschluss weitgehend das Geschehen. So musste TSV-Keeper Mario Rotter gegen den allein vor ihm auftauchenden Thomas Schult klären (68.) und Sebastian Kaiser in höchster Not einen Kopfball von Tober aus dem Eck kratzen (69.). Nachdem Olaf Krause wegen einer angeblichen Tätlichkeit vom Platz geschickt wurde (77.), was die Premnitzer Gemüter aufkochen ließ, liefen die Gastgeber weiter Sturm. Der kaum zu haltende Tober fand aber bei seinen zwei weiteren Versuchen (83., 85.) in Rotter seinen Meister. Das Glück des Tüchtigen bewahrte FF II noch bevor Morris Güttner nach feinem Solo von Kunze den 2:0-Endstand erzielte (88.) vor dem Ausgleich. Denn ein abgefälschter Freistoß vom besten Premnitzer Guido Block klatschte kurz zuvor trocken an den Pfosten (87.).FF II-Coach Jörg Möbius war dementsprechend gut gelaunt nach dem Abpfiff. „Unser Sieg war heute vollkommen verdient. Auch wenn sich Premnitz durch den Platzverweis benachteiligt sah. Wir waren klar die bessere Mannschaft. Positiv stimmt mich auch hinsichtlich der nächsten Saison, dass wir in der Rückrunde bis auf das Spiel gegen Perleberg alle Spitzenmannschaften der Liga nicht nur kämpferisch sondern auch spielerisch bestimmt haben. Daran werden wir uns in der nächsten Saison messen lassen müssen“, zog Möbius ein zuversichtliches Fazit.

Christian Wulff