12.Spieltag Landesklasse West

TSV Chemie Premnitz-FSV Wachow/Tremmen 1:2(1:0)

Bilder


12. Spieltag - Samstag, 17.11.2007 - 13:30

TSV Chemie Premnitz - FSV 1950 Wachow/Tremmen 1:2 (1:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Christian Ohle, René Kersten, Marian Krause, Lars Posorski, Konstantin Gäde, Björn Stuhlmacher, Paul Peter, Sebastian Boltze, Sebastian Kaiser (78. Sebastian Kremp), Robert Rades

FSV 1950 Wachow/Tremmen: Daunke, Lipke, Michaelis, Bark, Wolter (ab 66. Schenk), Wiechert, Sperling, Kraatz, Schranz, Ristow (ab 78. Streithorst), Hilber (ab 90. Witzke). Trainer: Tino Anders/Daniel Kraatz. Betreuer: Jens Dietert, Andreas Laube.

Tore: 1:0 Björn Stuhlmacher (33.); 1:1 Stefan Ristow (63.); 1:2 Chris Streithorst (87.)

Schiedsrichter: Frank Spitzner (Gerdshagen)

Zuschauer: 89

Chemie rutscht weiter ab !

Durch eine 1:2 Heimniederlage gegen den Aufsteiger FSV Wachow / Tremmen steht der TSV Chemie Premnitz auf einen Tabellenplatz der am Ende der Saison den Abstieg aus der landesklasse bedeuten würde.Trotz einer hochüberlegenen 1. Halbzeit standen die Premnitzer am Ende mit leeren Händen da. Die Partie begann verheißungsvoll. Bereits in der 12. min. hätte Stuhlmacher den TSV in Führung bringen können als Rades einen langen Abschlag von Torwart Rotter aufnahm und Stuhlmacher gut in Szene setzte.

Mit zunehmender Spielzeit wurde die Überlegenheit des TSV immer größer und als in der 36. min. Stuhlmacher nach Vorarbeit von Krause den Ball zum 1:0 im Tor von Daunke unterbrachte schien die Partie seinen Lauf zu nehmen. Nur eine Minute nach dem Führungstor scheiterte Rades mit einem Kopfball am Gästetorwart.Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Mit einer Möglichkeit für die Hausherren. Boltze verzog nur ganz knapp, der Torwart wäre hier ohne Abwehrchance geblieben.

Dann aber verloren die Premnitzer zusehends den Spielfaden. Der Gegentreffer von Ristow in 63. min. versetzte dem TSV einen weiteren Nackenschlag. Begünstigt vom schlechten Zweikampfverhalten der Premnitzer Hintermannschaft kam Ristow völlig frei vor Rotter zum Schuß so das der Premnitzer Torwart keinerlei Abwehrchance hatte.In der Folgezeit plätscherte das Spiel vor sich hin , bis auf eine Chance für Stuhlmacher , er verfehlte das Gehäuse mit einem Volleyschuß knapp, tat sich so gut wie nichts mehr.

Praktisch aus dem Nichts das Tor zum 1:2 für Wachow /Tremmen. In der 87. min. kam Streithorst nach Standproblemen gleich zweier Premnitzer Spieler urplötzlich an den Ball und schob unbedrängt ins Tor. Für den TSV Chemie Premnitz wird nach dieser Niederlage die Situation immer Bedrohlicher. Am kommenden Samstag kommt es nun zum Kellerderby. Premnitz muß beim heimstarken Aufsteiger SV Rhinow / Großderschau antreten.Anstoß ist bereits um 13.00 Uhr.

Peter Kaiser

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Von den Ergebnissen her läuft für die Kicker von Landesklasse-Aufsteiger FSV 1950 Wachow/Tremmen weiter alles nach Plan. Am Sonnabend setzten sie sich im Havelland-Duell bei Chemie Premnitz, das derzeit völlig von der Rolle zu sein scheint, knapp mit 2:1 (0:1) durch. Wachow/Tremmen hat nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison 18 Punkte auf dem Konto und belegt in der Tabelle als Siebenter einen guten Mittelfeldplatz.

Entsprechend zufrieden äußerte sich Tino Anders, der bei den Wachowern zusammen mit Daniel Kraatz als Trainer fungiert: "In der ersten Halbzeit haben wir es noch nicht geschafft, vorn einmal den entscheidenden Ball zu spielen. Darin haben wir uns in der zweiten Hälfte gesteigert, nachdem wir uns vernüftig auf die Premnitzer Spielweise eingestellt hatten. Nach dem Wechsel waren wir rund eine halbe Stunde besser als die Gastgeber und haben deshalb auch verdient gewonnen."

Mit der Einwechslung von Chris Streithorst in der 78. Minute für den angeschlagenen Stefan Ristow gelang dem Wachower Trainerduo zudem ein richtiger Glücksgriff. Denn Streithorst war es, der in der 87. Minute den umjubelten Siegtreffer für die Gäste erzielte. Schön freigespielt von Steffen Schenk behielt er die Nerven, und schoss flach rechts vorbei an Chemie-Torwart Mario Rotter ins Netz. Ristow hatte zuvor in der 65. Minute den Ausgleichstreffer besorgt. Einer Eingabe von der linken Seite von Sebastian Schranz hatte der Wachower Stürmer zunächst verpasst. Dann sprang ihm aber der Ball irgendwie wieder vor der Füßte und er hatte keine Mühe zu vollenden.

Zu Beginn hatten die Premnitzer mehr vom Spiel. Mehr als eine 1:0-Führung durch Patrick Stuhlmacher (35.) sprang aber für die Gastgeber nicht heraus, weil sie weitere gute Gelegenheiten verpassten. Nach gut einer Stunde riss dann der Spielfaden bei den Chemikern. Wachow bekam Oberwasser und packte die Gelegenheit beim Schopfe. ae