TSV Chemie Premnitz-SV Eintracht Friesack 1:0(0:0)

Die Bilder

 

 

21. Spieltag - Samstag, 29.03.2008 - 15:00

TSV Chemie Premnitz - SG Eintracht Friesack 1:0 (0:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Christian Ohle, Björn Stuhlmacher, Marian Krause, Marcel Liebner, Konstantin Gäde, René Kersten (22. Sebastian Kremp), Robert Fischer, Lars Posorski, Robert Rades

SG Eintracht Friesack: Valentin Franklyn, Thomas Gottschalk, Matthias Müller, Sven Budig, Stefan Heckert, Christof Müller, Matthias Meinecke, Michael Uden, Rene Schneider, John Roeder (57. Gordon Hohmann), Andre Bialoscek

Tore: 1:0 Björn Stuhlmacher (75.)

Schiedsrichter: Andreas Mielke (Cumlosen)

Zuschauer: 116

Chemie weiter auf dem Vormarsch ! /Björn Stuhlmacher erzielt das goldene Tor

 

Am 21. Spieltag der Landesklasse West empfing der TSV Chemie Premnitz die starke Vertretung von Eintracht Friesack. In einem nur mäßigen Spiel setzte Lars Posorski in der 10. min. ein erstes Achtungszeichen. Sein Kopfball strich nur ganz knapp am Friesacker Gehäuse vorbei.Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Begegnung zusehends. Premnitz konnte aus den durchaus vorhandenen optischen Vorteilen kein Kapital schlagen. Nach 22. Minuten war es Meinicke , der seinem ständigen Schatten Krause entwischen konnte , der eine erste kleine Chance für die Friesacker Eintracht ausließ. Der TSV Chemie Premnitz blieb zwar weiterhin tonangebend und wies zumindest im Defensivbereich das gewachsene Leistungsvermögen nach.Mitte der 1. Halbzeit kam zu den gesperrten Kaiser, Huxdorff und dem erkrankten Briese ein weiterer Ausfall dazu. René Kersten verletzte sich und mußte das Feld verlassen. Für Ihn kam das Geburtstagskind Sebastian Kremp ins Spiel. Bis zur Pause tat sich dann nichts mehr, was die gut 100 Besucher im Stadion der Chemiearbeiter verzücken konnte.Nach dem Seitenwechsel ein anderes Bild. Nun merkte man den Gastgebern an, daß man die gute Ausgagngsposition in der Tabelle nicht Kampflos aus der Hand geben wollte. Es war deutlich mehr Zug zum Tor zu erkennen. Folgerichtig dann auch das Tor für den TSV Chemie Premnitz. Warum der Treffer von Lars Posorski im Nachhinein keine Anerkennung fand , wir das Geheimnis des Unparteiischen bleiben. Sowohl der Schiedsrichter als auch der Assistent zeigten nachdem das Leder im Netz des Friesacker Tores lag zur Mitte. Dann aber führte der Schiedsrichter mit dem Mann an der Linie Rücksprache und erkannte das bereits anerkannte Tor für den TSV wieder ab. Der Unmut der Premnitzer Anhänger war natürlich groß. Chemie gab nun aber die richtige Antwort. Man zog das Tempo deutlich an und als Björn Stuhlmacher in der 75. min. nach einer Flanke von Robert Rades mit einem Klasse-Kopfball die nun längst fällige Führung erzielen konnte, standen die Zeichen auf Sieg. Die Gäste aus der Fliederstadt bauten nun Kräftemäßig ab. Rades auf der rechten Seite hatte nun immer mehr Spielraum und war von seinem Bewacher kaum noch zu halten. Am Ende gewannen die Premnitzer knapp aber dennoch hochverdient mit 1:0 und schloßen damit zum neuen Spitzenreiter BSC Süd Brandenburg II nach Punkten auf. In der kommenden Woche greift der TSV Chemie Premnitz erst am Sonntag wieder ins Meisterschaftsgeschen ein. Dann trifft man um 15.00 Uhr auf den FSV Ketzin/Falkenrehde.

Peter Kaiser

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Knapp mit 0:1 (0:0) haben die Landesklassr-Kicker von Eintracht Friesack das Auswärtsspiel bei Chemie Premnitz und kassierten damit die dritte Niederlage in Folge. In der Tabelle rutschten die Fliederstädter damit auf den vierten Rang ab.In einem Spiel mit wenig Torraumszenen konnten sich die Friesacker im Vergleich zu den beiden vorherigen Partien zwar kämpferisch steigern, jedoch die Ausfälle von Sven Nolle, Roberto Meinecke, Andreas Fredrich und Christian Klebe im spielerischen Bereich nicht voll kompensieren. So wurden die Premnitzer Offensivbemühungen über weite Strecken zwar gut unterbunden, jedoch blieb im eigenen Spielaufbau bei den Fliederstädtern vieles Stückwerk. So entschied ein Kopfballtreffer von Björn Stuhlmacher (75.) nach Flanke von Robert Rades, der sich aus stark abseitsverdächtiger Position auf der rechten Seite durchsetzen konnte, eine eher mäßige Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte.Ein ansehnliches Spiel war es wirklich nicht, was beide Teams den 120 Zuschauern boten. Die spielerische Überlegenheit der Gastgeber konnten die Fliederstädter über weite Strecken mit viel Einsatz egalisieren. So neutralisierten sich beide Teams meist schon im Mittelfeld, vieles kam gerade bis zur Strafraumgrenze und gefährliche Torszenen blieben Mangelware. Die erste Möglichkeit hatten die Gastgeber. Es waren jedoch bereits 13 Minuten gespielt, als ein Kopfball von Lars Posorski knapp über die Latte strich. Premnitz investierte anfänglich etwas mehr in die Partie, ohne dabei wirklich zwingend zu wirken. Die Fliederstädter konnten mit zunehmender Spielzeit selbst einige Akzente setzen. Die Eingabe von Sven Budig nach einem Konter verpasste Matthias Meinecke in der 24. Minute nur knapp. Glück hatten die Gastgeber unmittelbar vor dem Wechsel, als Budig nach gutem Einsatz von Meinecke frei vor Torwart Rotter auftauchte, allerdings den Premnitzer Keeper nicht überwinden konnte.Nach dem Wechsel passierte anfänglich wieder nicht viel. Jedoch landete der Ball nach einem weiten Freistoß in der 57. Minute im Friesacker Tor. Der Premnitzer Jubelschrei erstarb jedoch, als der Schiri diesen Treffer nicht anerkannte, da er ein Foul am Friesacker Keeper gesehen hatte. Obwohl nicht anerkannt, verunsicherte dieser Treffer die Eintracht-Hintermannschaft zusehends. Andererseits war eine richtige Torchance für Friesack in der zweiten Hälfte nicht zu verzeichnen, da die Sturmspitzen Renè Schneider und Matthias Meinecke fast keine Unterstützung aus dem Mittelfeld erhielten. So entschied das eine Tor für Premnitz. (mh)