FSV Ketzin/Falkenrehde-TSV Chemie Premnitz 0:1 (0:1)

 

Die Bilder

 

 

FSV `95 Ketzin/Falkenrehde - TSV Chemie Premnitz 0:1 (0:1)

FSV `95 Ketzin/Falkenrehde: René Oschmann, Christoph Hackert, Lars Lamprecht, Stefan Wolny, Sven Gerlach, Marco Balzer, Christian Schulz (67. Oliver Zöllner), Alexander Spitzer, Stefan Romeis, Daniel Röse, Thomas Achterberg

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Dirk Briese, Daniel Huxdorf, Christian Ohle, Sebastian Kaiser, Konstantin Gäde (46. Paul Peter), Marcel Liebner, Sebastian Kremp, Lars Posorski, Björn Stuhlmacher

Tore: 0:1 Lars Posorski (12.)

Schiedsrichter: Nils Decker (Falkensee)

Zuschauer: 75

Die Landesklasse-Kicker vom FSV 95 Ketzin/Falkenrehde kommen einfach nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Gestern nachmittag kassierten die „Falken“ gegen den Tabellenvierten Chemie Premnitz eine knappe 0:1 (0:1)-Niederlage und liegen damit weiter auf dem vorletzten Platz. Das „goldene“ Tor für die Gäste aus dem Westhavelland erzielte Lars Posorski bereits in der 12. Minute, als er einen Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber ausnutzte. Die von dem aus Brieselang stammenden Uwe Schulz trainierten Premnitzer setzten ihren Aufwärtstrend weiter fort. Für sie war es bereits das neunte Spiel in Folge ohne Niederlage (acht Siege, ein Unentschieden). Ketzin/Falkenrehde kassierte.Letztlich ging der knappe Erfolg der Gäste auch in Ordnung, weil sie in spielerischer Hinsicht das bessere Team waren. Die Aktionen der „Falken“ waren dagegen zu sehr auf dem Zufallsprinzig aufgebaut. Zudem ließen die Angreifer der Gastgeber die wenigen Chancen einfach ungenutzt. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Nils Becker aus Falkensee machte sich bei FAL-KE-Trainer Achim Hain eine gewisse Ratlosigkeit breit.Ketzin/Falkenrehde kämpfte nach den 0:1-Rückstand bis zum Schluss verbissen um den Ausgleich, der aber nicht mehr fallen sollte. Großes Pech hatten die „Falken“ in der 89. Minute, als ein Schuss von Christoph Hackert vom Innenpfosten wieder in das Feld zurück sprang. So ist es eben, wenn man im Tabellenkeller steht. Dann gehen solche Chancen eben nicht ins Tor.

Herbert Konopka

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Arbeitssieg in Ketzin !/Posorski erzielt das goldene Tor

Mit gemischten Gefühlen trat der TSV Chemie Premnitz am Sonntag die Reise nach Ketzin an. Die Aufstellungsprobleme erinnerten an den Saisonbeginn. Schon der Blick auf die Reservebank machten die Probleme deutlich., Mit Trainer Uwe Schulz, Dirk Reinefeldt und Paul Peter nahmen drei Akteure Platz, die eigentlich nicht unmittelbar zum Kader gehören.Mit Rades, Krause, Fischer, Kersten, Zorr, Janott, Filip und Söchting vielen nicht nur Stammkräfte aus den unterschiedlichsten Gründen aus sondern eben auch die Spieler aus der II. Reihe standen nicht zur Verfügung. Der verbliebene Rest zeigte dann zumindest in der ersten 30 Minuten eine ordentliche Leistung. Von Beginn waren die Premnitzer Spielbestimmend. Mit Blick auf die Tabelle war deutlich das für die Gastgeber nur ein voller Erfolg zählen würde. So war es schon erstaunlich das man die Anfangsphase sehr passiv angehen ließ. So ließ das 0:1 für die Gäste aus Premnitz auch nicht all zu lange auf sich warten. Als bei einem Freistoß von Liebner alles mit einen scharf nach Innen geschlagenen Ball rechnete, spielte Liebner den Flach auf Posorski , der den Ball ins Tor zum 0:1 lenkte. Premnitz blieb weiter am Drücker und hätte nach gut 30.min. alles klar machen können. Stuhlmacher versetzte seinen Gegenspieler und legte etwas zu ungenau auf den mitgelaufenen Sturmpartner Posorski ab. Dieser bekam nicht den nötigen Druck auf den Ball so das der gute Ketziner Schlußmann Oschmann klären konnte. Vielleicht wäre Stuhlmacher besser beraten gewesen allein den Abschluß zu suchen.

Nach dieser vergebenen Chance, verloren die Premnitzer zusehends die Linie. Noch vor der Pause reagierte Rotter im Tor des TSV glänzend als er einen Ball aus der kurzen Ecke kratzte.Nach der Pause kamen die Platzherren mit dem Mut der Verzweiflung aus der Kabine. Chemie verlegte sich aufs Kontern. Es sollte ein schmaler Grad sein auf dem sich der TSV Chemie Premnitz für den Rest der Partie bewegen sollte. Der Tabellenvorletzte Ketzin erarbeitete sich zumindest optische Vorteile ohne sich aber nennenswerte Möglichkeiten zu erarbeiten. Die Angreifer des FSV waren bei den Premnitzer Abwehrkräften meist in guten Händen und Rotter im Tor erwies stets als sicherer Rückhalt der Gäste. Eines konnte man den Premnitzer wieder einmal bescheinigen. Kämpferisch boten die "Grünen" wieder einmal eine ansprechende Partie. Nur einmal mußten die mitgereisten Anhänger aus Premnitz noch zittern. Unmittelbar vor dem Abpfiff, klatschte das Leder ans Lattenkreutz. Am Ende stand ein Premnitzer Sieg zu Buche, wodurch der TSV Chemie Premnitz Anschluß an die Spitzengruppe der Landesklasse West hielt. Am nächsten Spieltag trifft der TSV Chemie auf Blau weiß Dannenwalde. Der Anpfiff ertönt um 15.00 Uhr im Stadion der Chemiearbeiter Premnitz.

Peter Kaiser