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2. Chemie Premnitz - SV Falkensee/Finkenkrug II

Programmheft

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2. Spieltag - Samstag, 28.08.2010 - 15:00

TSV Chemie Premnitz - SV Falkensee-Finkenkrug II 4:0 (2:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Christian Freidank, Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Daniel Schönfeldt (80. Robert Steinhoff), Michael Buddeweg (58. Marco Neudorf), Guido Block, Michelle Schröder, Marcus Rummel (58. Lars Posorski)

SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke, Stefan Göde, Sebastian Eichhorn, Thomas Geisler, Alexander Stach (64. Maurice Baars), Ronny Hansen,Andreas Kamradt, Robin Ludwig, Thomas Schult (76. Roland Voigt), Stefan Romeis, Nino Hippe

Tore: 1:0 Sebastian Kremp (Foulelfmeter, 5.); 2:0 Marcus Rummel (20.); 3:0 Michelle Schröder (50.); 4:0 Michelle Schröder

Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)

Chancenlos geblieben/FF II verliert 0:4 in Premnitz

In der Fußball-Landesklasse West war der TSV Chemie Premnitz für die Kicker des SV Falkensee-Finkenkrug II eine Nummer zu groß. Ohne jede Chance auf einen Punktgewinn mussten die Gäste aus dem Osthavelland die Reise mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage im Gepäck antreten.Nur eine einzige echte Tormöglichkeit konnte für die über die gesamte Spielzeit unterlegenen Falkenseer notiert werden. Jedoch köpfte Stefan Romeis kurz vor dem Abpfiff nach einer Ecke knapp neben das Tor (89.). Mehr ließen die permanent dominierenden Premnitzer gegen harmlose, die Torjäger Fabian Fritsch und Morris Güttner vermissende Falkenseer nicht zu. Schon nach fünf Minuten gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nach einem plumpen Foul von FF II-Kapitän Andreas Kamradt Nahe der eigenen Strafraumgrenze verwandelte Sebastian Kremp den fälligen Elfmeter sicher.Auch danach blieb die Chemie-Elf am Drücker. Außer dem Treffer zum 2:0-Pausenstand durch Marcus Rummel (20.) besaßen die Gastgeber weitere gute Torchancen. Doch Michelle Schröder schob zweimal am Kasten vorbei (14., 40.) und scheiterte einmal an der Parade vom Falkenseer Torwart Stefan Franke (44.). Dazu köpfte Rummel knapp übers Tor (42.).Als kurz nach dem Wechsel Schröder nach einem langen Ball nahezu ungestört auf Franke zulaufend auf 3:0 erhöhte (50.), waren auch die taktischen Umstellungen von FF II-Coach Marco Woitina Makulatur. Mit dem vorgerückten Libero Stefan Göde und dem neben den blassen Stefan Romeis und Nino Hippe als dritten Angreifer vorgezogenen Thomas Schult sollte die Wende eingeleitet werden. „Aber wir blieben chancenlos“, brachte Woitina den Spielverlauf klar auf den Punkt. Wenigstens musste seine Mannschaft außer dem 4:0-Endstand durch das Kontertor von Schröder keine weiteren möglichen Treffer mehr hinnehmen.

Christian Wulf

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Falkensee II Chancenlos !

In einem guten Landesklassenspiel bezwang der TSV Chemie Premnitz den einstigen Angstgegner SV Falkensee/Finkenkrug II klar mit 4:0.Premnitz begann furios. Bereist nach 2 Minuten hätte Sebastian Kremp die Führung erzielen können. Anstatt allein den Abschluß zu suchen entschied er sich für einen Queerpass auf Michellé Schröder. Dann aber doch die frühe Führung. Michael Buddeweg setzte nach 5 min. entschloßen nach und wurde von den Beinen geholt. Der sehr gute Unparteiische Ulbricht aus Pritzwalk entschied ohne zu zögern auf auf Strafstoß. Kremp schnappte sich das Leder und versenkte es unhaltbar für Franke zum 1:0 für die Gastgeber.Falkensee II versteckte sich keinesfalls. Der Ball lief gefällig durch die eigenen Reihen nur beim letzten Pass scheiterten die Randberliner immer wieder an der stark spielenden Premnitzer Hintermannschaft.In die sich bietenden Räume stieß der TSV immer wieder gefährlich. Schröder und der erstmals aufgebotene Marcus Rummel bildeten in gefährliches Sturmduo. Bereits nach 20 Minuten das 2:0. Nach einer wunderbaren Vorbereitung von Buddeweg und Schröder traf Rummel trocken zum 2:0. In der Schlußphase der 1. Hälfte hätte Schröder für die Spielentscheidung sorgen können ja müssen. in der 42. und 44. min. überlief er wieder einmal die Falkenseer Hintermannschaft und scheiterte jeweils am Gästeschlußmann Franke.

Nach der Pause machte es der Premnitzer Stürmer dann besser. In der 51. min. lief er wieder allein in Richtung Tor , diesmal umspielte er den Falkenseer Torwart und schob dann zum 3:0 ein. Wenn man den Randberlinern eines bescheinigen muss , dann ist es Ihre große Moral. Man gab sich keineswegs geschlagen und versuchte immer zumindest das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Nennenswerte Chancen konnte man sich aber trotzdem nicht erarbeiten. Nur einmal wurde es vor dem Tor von Mario Rotter gefährlich, als zwei Falkenseer nach einer Ecke am Ball vorbei rutschten. Auf der anderen Seite sorgte Schröder nach toller Vorarbeit von Robert Steinhoff mit einem platzierten Flachschuß für das 4:0. Nur eine Minute hatten die Premnitzer Anhänger erneut den Torschrei auf den Lippen. Von Schröder gut in Szene gesetzt, brachte Lars Posorski den Ball nicht über die Linie. Am kommenden Samstag muss der TSV zum schweren Auswärtsspiel nach Nauen reisen.

Peter Kaiser