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12.Chemie Premnitz - Eintracht Friesack 4:2 (3:0)

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12. Spieltag - Sonntag, 14.11.2010 - 14:00

TSV Chemie Premnitz - SG Eintracht Friesack  4:2 (3:1)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Guido Block, Marian Krause, Christian Freidank, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde (58. Michael Buddeweg), Björn Stuhlmacher (70. Lars Posorski), Sascha Weser (65. Robert Steinhoff), Michelle Schröder, Robert Rades

SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Marc-Pierre Flohr (54. Sebastian Holtkamp), Sven Nolle, Felix Wohlgethan (42. Maximilian Scheibner),Roberto Meinecke, Dennis Bernhardt, Andreas Kerger (42. Sebastian Nehls), Matthias Meinecke, Nils Thiemann, Stefan Heckert, Sven Budig

Tore: 1:0 Robert Rades (2.); 2:0 Robert Rades (6.); 3:0 Björn Stuhlmacher (Foulelfmeter, 24.); 3:1 Matthias Meinecke (44.); 3:2 Matthias Meinecke (83.); 4:2Guido Block (90+1.)

Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke)

Zuschauer: 76

Gelbe Karte: - / Stefan Heckert (2.), Marc-Pierre Flohr, Matthias Meinecke (4.), Dennis Bernhardt (2.), Sebastian Holtkamp

Gelb/Rote Karte: - / Maximilian Scheibner (89.)

 

Friesack verliert das Spitzenspiel

 

Wieder mal nichts zu holen gab es für die Friesacker Eintracht im Stadion von Chemie Premnitz. Seit dem Landesklassenaufstieg konnten die Fliederstädter beim Angstgegner nicht einen Punkt entführen. Auch an diesem Wochenende konnte der Bock wieder nicht umgestoßen werden.Mit 4:2 (3:1) verlor am Sonntag bei guten äußeren Bedingungen die Eintracht das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten der Landesklasse West. Von einem Spitzenspiel konnte zumindest aus Friesacker Sicht in den Anfangsminuten keine Rede sein. Zu schwach war der Auftritt der Fliederstädter, die den Respekt vor dem Gegner nicht aus den Sachen geschüttelt bekamen und das Spiel in den Anfangsminuten einfach an den Gegner abschenkten. Dem Tabellenplatz entsprechend spielten anfangs nur die Premnitzer, die Ball und Gegner problemlos beherrschten. Friesack fand praktisch nicht statt und lag nach knapp 30 Minuten schon mit 3:0 hinten. Insbesondere bei Standards zeigte sich die Eintracht in dieser Phase des Spiels wenig sortiert und zu fleckmatisch. In der 2. und 6. Spielminute nutzte Robert Rades, jeweils im 2. Anlauf nach einer Ecke, Friesacks Unvermögen den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern zur schnellen 2:0-Gastgeberführung. Als es nach einem Foul von Friesacks Keeper in der 24.Spielminute auch noch Elfmeter gab, sah es fast schon nach einer Klatsche für die Eintracht aus, da Björn Stuhlmacher zum 3:0 vom Punkt erhöhte. Doch die Eintracht zeigte Moral kam zurück ins Spiel. Noch vor dem Pausenpfiff verwertete Matthias Meinecke mit dem Kopf eine Flanke des kurz zuvor eingewechselten Maximilian Scheibner zum 3:1-Halbzeitstand.Nach dem Seitenwechsel waren die Fliederstädter dann endgültig im Spiel, zumal Premnitz das Tempo der ersten 45 Minuten nicht mehr gehen konnte. So neutralisierten sich beide Mannschaften und es gab, mit Ausnahme eines Warnschusses von Sven Nolle (46.), eine Viertelstunde lang keine nennenswerten Torraumszenen. In der 71.Spielminute war es dann Sebastian Nehls, der vor Premnitz-Keeper Mario Rotter auftauchte. Aber statt selbst abzuschließen passte der Eintrachtstürmer nochmals quer und vergab damit den möglichen Anschlusstreffer. Auch der nach langer Verletzungspause erstmals in dieser Saison eingewechselte Sebastian Holtkamp hatte seine Möglichkeit. Doch dessen Schuss von der Strafraumgrenze in der 80. Spielminute fehlte ebenso die Präzision wie der Direktabnahme von Sven Nolle nur eine Minute später Das 3:2 markierte dann Friesacks Sturmführer Matthias Meinecke (83.), als er nach einem schnell vorgetragenen Angriff die Flanke von Sebastian Nehls abermals mit dem Kopf verarbeitet. Die Partie stand nun auf Messers Schneide und drohte zu kippen. Leider beeinflusste Schiedsrichter Orlando Gernhard (Zaatzke) ausgerechnet in dieser Phase mit mehreren zweifelhaften Entscheidungen die umkämpfte Partie. So brachte der Unparteiische die Friesacker mehrfach gegen sich auf, weil er scheinbar bei der Bewertung von Zweikämpfen und bei der Kartenverteilung zweierlei Maß anlegte.

In der Schlussminute kam dann Premnitz, nach einem schmeichelhaften Freistoßpfiff, mit einem von Guido Block direkt verwandelten Freistoß zum 4:2-Endstand, nachdem Maximilian Scheibner bereits ein paar Minuten zuvor einen Ball von der Linie des Eintrachttores kratzte. Zwar konnte die Eintracht abermals keinen Punkt aus Premnitz entführen, doch wegen der günstigen Spielergebnisse auf den anderen Plätzen, verbleibt die Eintracht für die nächsten 14 Tage auf dem immer noch respektablen 2. Tabellenplatz.

mh

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Chemie festigt Spitzenposition !

 

Zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter empfing der TSV Chemie Premnitz am Sonntagnachmittag die SG Eintracht Friesack. Premnitz begann stark und kaufte mit dem ständigen Pressing dem Gegner früh den Schneid ab. Nach einem Doppelschlag von Rades in der 2. und 6. min. führte der Tabellenführer schnell mit 2:0. Chemie gab sich aber nicht zufrieden und stürtzte den Gegner von einer Verlegenheit in die andere. Folgerichtig das 3:0. Stuhlmacher traf vom Strafstoßpunkt nach 23. min.Von Friesack war bis dahin nichts zu sehen. Nur ein Kopfball der am Tor vorbei ging von Torjäger Meinecke war zu verzeichnen. Erst nach einer halben Stunde verlief das Spiel ausgeglichen. Chemie schien sich auf den Lorbeeren auszuruhen und kurz vor der Pause zeigte Meinecke warum er die Torjägerliste in der Weststaffel anführt. Einen Kopfball versenkte er zum 3:1 Pausenstand.Nach dem Seitenwechsel sahen die Besucher ein ganz anderes Spiel. Die Eintracht stand nun geordneter und drückte auf den Anschlußtreffer. Premnitz durch Verletzungen früh zu Wechseln gezwungen verlor den Spielfaden mehr und mehr. Aber zu echten Torchancen kam die Eintracht noch nicht. Die hatte auf der anderen Seite Posorski . Nach seiner Einwechslung hatte Posorski in der 73. und 74. die Entscheidung auf dem Fuß und vergab.In der 82. min. dann der Anschlußtreffer. Die Abseitsfalle des TSV schnappte einmal nicht zu , die Flanke erreichte Meinecke und der erzielte ohne Mühe seinen zweiten Treffer. In der Schlußminuten fing sich der TSV dann wieder und hielt den Gegner weitestgehend vom eigenen Strafraum fern. Hinzu kam das der sehr ungestüm agierende Scheibener mit Gelb Rot vom Platz musste.

In der 90. min. sorgte Guido Block mit einem verwandelten Freistoß aus 20 Meter für die Entscheidung. Am Ende gewann Premnitz verdient mit 4:2. In der kommenden Woche empfängt der TSV im Landespokal den Landesligisten aus Velten.Der Anstoß erfolgt um 13.00 Uhr.

Peter Kaiser