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13.SSV Einheit Perleberg - Chemie Premnitz 2:2

 

 

 

 

13. Spieltag - Samstag, 27.11.2010 - 13:00

SSV Einheit Perleberg  - TSV Chemie Premnitz  2:2 (1:0)

SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Matthias Steffen, Ronny Kabel, Tino Huneck (74. Patrick Mostaller), Julian Wachhals (85. David Baruth), Martin Behrend, Denny Feilke, William Richart, Norman Will, Christian Becken, Björn Bauersfeld

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Christian Freidank, Marian Krause, Robert Steinhoff (46. Michael Buddeweg), Konstantin Gäde (46.Lars Posorski), Björn Stuhlmacher, Guido Block, Michelle Schröder, Robert Rades, Daniel Schönfeldt

Tore: 1:0 ; 1:1 Marian Krause (55.); 2:1 ; 2:2 Marian Krause (90+3.)

Schiedsrichter: Matthias Mrosewski (Kremmen)

 

Perlberg bleibt der Angstgegner !

 

Wie in den letzten Jahren hat es auch diesmal für den TSV Chemie in Perleberg nicht zum angestrebten Sieg gereicht. Trotz klarer Überlegenheit mussten die Rotterschützlige am Ende noch froh sein wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können.Entgegen der telefonischen Mitteilung der Perleberger am Vormittag das die Partie definitiv auf Kunstrasen ausgetragen wird, ging es dann doch auf den tiefen Rasenplatz. Ein Schelm der Böses dahinter sieht. Aber nicht alle Premnitzer waren mit ihrem Schuhwerk darauf eingerichtet.Premnitz das auf Huxdorff, Weser und Kremp verzichten mussten, taten sich in der 1. Hälfte schwer. Praktisch aus dem nichts das 1:0 für die Gastgeber. Nach einem kurz abgelegten Freistoß schlug es im Tor von Rotter ein. Premnitz zeigte sich Bemüht hatte aber an diesem Nachmittag im Abschluß große Defizite. Was man in Perleberg insgesamt an Chancen liegen ließ, passte kaum auf die berühmte Kuhhaut.Perlberg zog sich immer weiter zurück und verteidigte mit Mann und Maus den knappen Vorsprung.

Als Krause in der 55. min. der längst fällige Ausgleich gelang, schien die Wende da. Rades, Freidank, Gäde, Schröder hätten längst für klare Verhältnisse sorgen müssen bevor ein erneuter Freistoß von der Strafraumgrenze wieder im Premnitzer Gehäuse einschlug. Der schwache Unparteiische versagte den Premnitzern anschließend nach Foul an Krause einen klaren Strafstoß. Nun schien den Westhavelländern die Zeit davon zu laufen. Mit Mann und Maus berannte man das Gehäuse der Perlberger und wurde dafür wenn auch spät belohnt. In der 3. min. der Nachspielzeit stand Krause erneut am richtigen Fleck und sicherte dem TSV mit dem Tor zum 2:2 zumindest ein Remis.

In der kommenden Woche muss Premnitz erneut Auswärts antreten . In Güllitz erwartet den Spitzenreiter der Landesklasse West mit Sicherheit ein heisser Tanz.

Peter Kaiser

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Am 13. Landesklasse-Spieltag hatten die Kicker vom SSV Einheit Perleberg den TSV Chemie Premnitz lange Zeit am Rand einer Niederlage. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang dem Tabellenführer doch noch der Ausgleich zum 2:2-Endstand.Alles Reklamieren von Einheit-Torhüter Gordon Sohns half nicht: Schiedsrichter Matthias Mrosewski gab den Treffer für die Premnitzer, auch wenn viele Perleberger Spieler und Zuschauer den Torschützen Marian Krause im Abseits gesehen haben wollten. Nach dem Schlusspfiff war Sohns aber wieder auf "normale Betriebstemperatur" abgekühlt. "Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen, nachher nicht. Der Ausgleich war aber nicht unverdient", erklärte Sohns.Die Perleberger zeigten gegen Premnitz eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche, standen in der Abwehr gut und nahmen die Zweikämpfe an. Nach einer gelungenen Kombination stand Norman Will goldrichtig und markierte in der 15. Minute die SSV-Führung. Glück hatten die Gastgeber, als ein Freistoß der Premnitzer zunächst ans Aluminium knallte und der Nachschuss das Einheit-Tor verfehlte (35.). Mit der Führung ging es in die Pause.Nach dem Wechsel erhöhte der Tabellenführer den Druck, war optisch überlegen und dem Ausgleich mehrfach nahe. In der 55. Minute nutzte Marian Krause nach einem Freistoß schließlich eine Unaufmerksamkeit in der SSV-Abwehr zum 1:1-Ausgleich. Doch nur zehn Minuten später zirkelte Christian Becken einen Freistoß von der Strafraumgrenze über die TSV-Mauer hinweg zum 2:1 in die Maschen"Danach hatten wir die besseren Möglichkeiten. Wenn wir unsere Konter besser ausgespielt hätten, wären wir auch als Sieger vom Platz gegangen", spielte Gordon Sohns auf die verpassten Chancen seiner Vorderleute an. Erst verpasste der eingewechselte Patrick Mostaller eine Richart-Eingabe. Danach scheiterte Becken mit einem Schuss an Rotter und in der 87. Minute übersah Mostaller seine besser postierten Mitspieler, versuchte es selbst und fand im TSV-Keeper seinen Meister. Auf der anderen Seite klärte Mathias Steffen per Kopf auf der Linie. Schließlich vermasselte Krause den Perlebergern in der Nachspielzeit noch den gelungenen Auftritt.

Torsten Gottschalk