Endstand 4:2  

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Gute Leistung am Ende nicht belohnt!

"Wenn man 4 Gegentore bekommt , kann man nicht erfolgreich sein." Mit diesen Worten fasste Trainer Rotter die 4:2 Niederlage seiner Mannschaft in Schwedt am Ende nüchtern kurz zusammen. Sein Gegenüber Duckert sprach von einem engen Spiel , denn es hätte auch durchaus 4:4 ausgehen können. Nach dem Spielverlauf hätten sich die Premnitzer beim hohen Favoriten FC Schwedt einen Punkt verdient gehabt. Aber dafür kann man sich bekanntlich nichts kaufen. Chemie begann konzentriert und versuchte von Beginn an sich nicht hinten ein zu igeln. Aber wie schon in der Vorwoche wurde man bereits nach 13. min. ausgekontert. Nach Ballverlust an der Mittellinie setzte der FC Schwedt einen schönen Konter den Gabler ohne Mühe zum 1:0 abschloß. Premnitz zeigte sich vom frühen Gegentor nicht beeindruckt und kam nach 20. min. zu seiner ersten richtig dicken Chance als Knoop vor dem Schwedter Torwart Hellwig auftauchte und dann klar umgestoßen wurde. Zum ersten und nicht zum letzten Mal stand der Schiedsrichter im Brennpunkt denn den fälligen Strafstoß sollte es nicht geben. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich nach 27. min. für Stuhlmacher der allein vor dem Torwart den Ball nicht unterbringen konnte. Im Gegenzug zeigte der FC Schwedt wie man es besser macht. Wieder ging ein Ballverlust in Höhe Mittellinie voraus. Dann unterlief TSV-Torwart Rotter die Flanke und M. Lapinski hatte keine Mühe zum 2:0 ab zu stauben. Kurz vor der Pause trat wieder der Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Der allein in Richtung Tor laufende Knopp wurde halb rechts vom aus dem Gehäuse stürmenden Schwedter Torwart außerhalb des Strafraums umgerissen. Nicht nur aus Premnitzer Sicht hätte dieses Foul einen Platzverweis nach sich ziehen müssen denn es wurde eine klare Torchance verhindert weil Knoop praktisch aufs leere Tor zu gesteuert wäre. So blieb es dann beim 2:0 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel hatte es zunächst den Anschein als hätte die Hausherren das Spiel in Griff. Premnitz fand nur schwer ins Spiel. Als Freidank in der 62. min. der Anschlußtreffer gelang, wurden die Gäste wieder agiler. Plötzlich drängte ma auf den Ausgleich. Die Hoffnung wurde aber wieder zerstört als Weser im Strafraum gegen Duckert den Ball vertändelte und den in der Mitte völlig frei stehenden Lapinski bedienen konnte. Lapinski ließ sich diese Chance nicht entgehen und erhöhte auf 3:1. Premnitz versuchte in den letzten 15 Minuten noch einmal alles und verkürzte durch einen verwandelten Foulstrafstoß von Stuhlmacher in der 80. min. auf 3:2. Die endgültige Entscheidung in der Nachspielzeit. Ein langer Abschlag des Schwedter Torwarts landete bei Wendland. der setzte sich im Zweikampf gegen Weser durch und traf zum 4:2 Endstand.

Rotter, Krause, Freidank, Weser, Kremp, Schönfeldt, Kaiser (75. Melzer), Block, Stuhlmacher, Knoop, Steinhoff (72. Posorski)

 

 

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Auf den dritten Tabellenplatz sind die Fußballmänner des FC Schwedt am zweiten Landesliga-Spieltag der Saison 2011/12 nach einem 4:2-Heimsieg gegen Aufsteiger Chemie Premnitz vorgerückt.
Die „ganz normalen“ Punktspiele gibt es bislang für die Oderstädter in der noch jungen Saison nicht: Nach dem 3:3 bei Petershagen/Eggersdorf, als man trotz fast einstündiger Unterzahl dem Sieg sehr nahe war, aber nach krasser Elfmeter-Fehlentscheidung kurz vor Schluss den Ausgleich kassierte, hätte den FCS gegen Premnitz fast das gleiche Schicksal ereilt. Allerdings wäre er hier auf Grund etlicher vergebener hochkarätiger Chancen selbst Schuld gewesen, wenn er zwei Punkte eingebüßt hätte.
Die Lapinski-Brüder Marek (gesperrt) und Bartosz (verletzt) mussten gegen den Liga-Neuling ersetzt werden, Weise und Gabler nahmen ihre Plätze ein und zeigten solide Leistungen. Gabler wurde sogar frühzeitig zum Torschützen, als sich Rakoczy und Ulrich über rechts durchspielten, Gabler in die Flanke einlief und trotz Trikotzupfers vollendete (1:0/12.). Jetzt lief das Spiel der Platzherren, die bei Hellwigs Flugeinlage unter dem Ball hindurch (19.) erstmals Gefahr fürs eigene Tor zuließen. M. Lapinski und Adamczak fanden sich zum sehenswerten Zusammenspiel, nur der Abschluss passte nicht (16.). Nach Ulrichs Zuspiel wurde Wendlandt Schuss gerade noch zur Ecke abgeblockt (21.). Im Gegenzug kam Knoop im Strafraum zu Fall – eine von etlichen theatralischen Einlagen, auf die Referee Günther später durchaus mehrfach hereinfiel, diesmal aber noch nicht. Ulrichs Volleyabnahme brachte noch nicht den Führungsausbau (24.). Plötzlich aber tauchte der Premnitzer Stuhlmacher völlig frei vor Hellwig auf, der aber mit klasse Fußparade den Ausgleich verhinderte (24.). Zwei Minuten später verlängerte Wendlandt einen Ball auf Ulrich, unter dessen Flanke sprangen Torwart und Abwehrspieler durch und M. Lapins-?ki köpfte seelenruhig zum 2:0 ein (28.). Als FCS-Kapitän Wendlandt dann Sekunden vor dem Pausenpfiff eine riskante Rückgabe auf seinen Keeper spielte, verlor Hellwig das Laufduell gegen Knoop – Schiri Günther beließ es nach Foulspiel außerhalb des Strafraums bei Gelb und zog sich so den massiven Zorn der Premnitzer Gäste zu (45.).
Rakoczy völlig frei vor Rotter (51.) und M. Lapinski aus spitzem Winkel (52.) hätten dann die Vorentscheidung schaffen können. Nachdem dies nicht gelang und auf der Gegenseite halbherzig verteidigt wurde, zimmerte Freidank das Leder unhaltbar zum 2:1 in den Dreiangel (62.). Ulrich per Freistoß (64.), Duckert und M. Lapinski jeweils aus etwa ?16 Metern kamen zu Schusschancen, aber zwingend sah das Spiel der Platzherren jetzt nicht mehr aus. Wie gut, dass Duckert großartig an der Torauslinie den Ball erkämpfte und den freistehenden Wendlandt sechs Meter vor dem Tor bediente – 3:1 (75.). Die Gäste damit erledigt? Keinesfalls, denn Hubichs etwas ungeschicktes Abwehrverhalten ahndete der Referee mit einem Foulelfmeter – Stuhlmacher vollendete sicher zum 3:2 (80.). Es wurde eine Zitter-Schlussphase, die T. Lapinski zunächst mit tollem Freistoß über die Mauer und an den Pfosten einleitete (84.). Ulrich, völlig frei im Strafraum, bekam den Ball nicht am Keeper vorbei (85.). Es folgte ein äußerst fragwürdiger Freistoßpfiff an der Schwedter Strafraumgrenze – das 3:3 fiel aber nicht. Dafür wurde Keeper Hellwig zum Torwegbereiter, als er einen Abstoß in die gegnerische Hälfte schlug. M. Lapinski gewann gegen zwei Verteidiger das Laufduell und ließ auch dem Keeper keine Chance. 4:2. Aufatmen.

 

FC Schwedt spielte mit: Hellwig, Gabler, Weise, To. Lapinski, Rakoczy, Duckert, Adamczak, Hubich, Wendlandt (ab 79. Oertel), Marcin Lapinski, Ulrich (ab 90. Fuchs).

 

2 Videos -> Teil 1 und Teil 2

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