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Erkämpfter Heimsieg

Der TSV Chemie Premnitz hat am Samstag nach einem zähen Spiel den SV Blau – Weiß Petershagen/Eggersdorf mit 2:1 bezwungen. Dabei kam der TSV nach einem frühen 0:1 Rückstand zu den nächsten 3 Punkten.
Das Spiel begann, wie es aus Premnitzer Sicht hätte nicht beginnen sollen, denn bereits nach 3 Minuten stand es 0:1. Torschütze war Pocrnic, der zunächst geblockt wurde, dann aber im Nachschuss zur Stelle war. Rotter hat dabei keine Chance. Doch Premnitz zeigte sich wenig geschockt und hätte im direkten Gegenzug durch Stuhlmacher zum Ausgleich kommen können, der Ball ging aber über das Tor. In einer munteren Anfangsphase waren jetzt wieder die Randberliner am Zug, aber Westphal verpasste mit einem strammen Distanzschuss knapp das Premnitzer Gehäuse. Nun beruhigte sich die Partie und der TSV versuchte die Kontrolle zu übernehmen, was auch gelang. In der 22.Spielminute kam Premnitz dann zum verdienten Ausgleich durch Stuhlmacher. Nach einer Ecke stand er goldrichtig und konnte somit zum 1:1 einschießen. Premnitz legte sofort nach und der agile Knoop war ein steter Unruheherd. Nach 29 Minuten schlug Block den Ball lang auf Kremp, der diesen direkt weiter in die Mitte zu Lindemann leitete. Dieser brauchte den Fuss nur noch hinhalten und es stand 2:1 für Premnitz. Petershagen versuchte es bis zur Halbzeit meist mit langen Bällen, die jedoch souverän von der Premnitzer Abwehr geklärt werden konnten. Premnitz kontrollierte jetzt die Partie, ohne dabei nach vorne Akzente zu setzen. Bis zur Halbzeit beruhigte sich das Spielgeschehen.
Nach dem Wechsel merkte man den Blau – Weißen an, das Sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. In der 47. Spielminute tauchte Holtze allein vor Rotter auf, konnte jedoch keinen Druck auf seinen Kopfball bringen. Im Gegenzug konnte Stuhlmacher im letzten Moment gestört werden. Die Randberliner versuchten es jetzt vor Allem mit Flanken aus dem Halbfeld, die meistens aber nicht ankamen. Nach 60 Minuten konnte sich dann Gäde gut durchsetzen und zog aus spitzem Winkel ab. Petershagen konnte diesen Ball zur Ecke klären. Danach verflachte die Partie zusehends. Nur einmal wäre Freidank frei auf den Torwart zu gelaufen, wurde jedoch vom eigenen Mann geblockt. Es dauerte bis zur 80. Spielminute ehe das Spiel wieder Fahrt aufnahm. Der durchstartende Schröder versuchte Zimmermann zu bedienen, der jedoch knapp nicht an den Ball kam. Nur zwei Minuten später lief Gäde allein auf den Torwart zu und konnte diesen nicht überwinden. Das hätte die Entscheidung sein müssen. Aber auch die Petershagener hatten noch Ihre Möglichkeiten. Erst schoss Westphal aus 20 Metern und kurz darauf kam Demann nach einem Freistoß zu einer Kopfballmöglichkeit. Diese konnte jedoch von Rotter auf der Linie gehalten werden. Premnitz spielte die verbliebenen Minuten souverän herunter und ließ keine großen Chancen mehr zu. Selbst war man an diesem Tage aber auch nicht in der Lage den entscheidenden Konter zu setzen und somit für Ruhe zu sorgen. So musste bis zum Schluss gezittert werden. Insgesamt war es auf Grund der klareren Möglichkeiten ein verdienter Sieg der Premnitzer. Mit diesem Spiel hat man genau die richtige Antwort auf das schwächere Spiel gegen Neustadt gegeben. Jetzt gilt es in der nächsten Woche im Heimspiel gegen den FSV Bernau nach zu legen.

Premnitz : Rotter, Huxdorf, Lindemann, Freidank, Fingerhut, Kremp ( 65. Zimmermann), Gäde, Steinhoff, Block, Knoop ( 53. Schröder ( 88. Mertinkat)), Stuhlmacher       

 

Vorbericht

 

Premnitz hofft auf Revanche

Am Samstag empfängt der TSV Chemie Premnitz mit dem SV Blau – Weiß Petershagen/Eggersdorf den derzeitigen 8. der Tabelle. Die Randberliner haben derzeit 28 Punkte auf dem Konto und könnten mit einem Auswärtssieg in Premnitz zum TSV aufschließen.
Dabei ist der TSV auf Wiedergutmachung aus, verlor man doch das Hinspiel in Petershagen deutlich mit 1:4. Kaum zu halten waren damals das Sturmduo Dingeldey und Butter, welche sich auch für alle Treffer verantwortlich zeigten. Block konnte zwischenzeitlich mit einem direkt verwandelten Freistoß verkürzen. Der TSV wird auf heimischem Geläuf sicher anders auftreten als bei den Randberlinern oder zuletzt in Neustadt. Trainer Rotter wird dabei Weser auf Grund einer Sperre fehlen, dafür ist Stuhlmacher wieder dabei. Mit der richtigen Einstellung und dem entsprechenden Willen könnten 3 weitere Punkte auf der Habenseite verbucht werden.
Geleitet wird die Partie von André Ihrke, Sebastian Ehmke und Daniel Sievers. Anstoß ist um 15.00 Uhr.

 

 

Christoph Laak