Derbysieger ! 3:0

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Premnitz gewinnt Westhavellandderby !

 
In der Landesliga Nord kam es am Samstag zum mit Spannung erwarteten Deby zwischen dem TSV Chemie Premnitz und dem BSC 94 Rathenow.
Rund 300 Besucher fanden den Weg ins Premnitzer Stadion und vor allem die Premnitzer Anhänger dürften Ihren Besuch nicht bereut zu haben.
Premnitz das in dieser Saison zum ersten mal fast den kompletten Kader zur Verfügung hatte, nur Fingerhut und Steinhoff waren nicht dabei, zeigte  den stellenweise überfordert wirkenden  Gast aus Rathenow in der ersten Halbzeit klar die Grenzen auf.
Bereits in der 2. Minute schien die Führung der Premnitz perfekt zu sein. Bei einen Volleyschuß von Stuhlmacher reagierte Zugehör großartig. Der Ball hatte scheinbar die Linie klar überschritten doch der ansonsten sehr gut leitende Unparteiische Weitzmann aus Falkensee ließ weiter spielen.
In der 9. min. war es dann aber doch soweit. Huxdorff traf mit dem Kopf zum 1:0 für den TSV. 
Premnitz  machte weiter Druck und stürzte den BSC Rathenow von einer Verlegenheit in die andere.  Vor allem mit der rechten Aussenbahn wo Schönfeldt immer wieder durchbrechen konnte stellte die Rathenower vor große Probleme. So auch in der 13. min. als Gäde frei zum Schuß kam und auf 2:0 erhöhen konnte. So waren die Fronten nach einer knappen Viertelstunde geklärt. Zu harmlos erwiesen sich die Gäste. Mit der klaren Führung im Rücken drückte der Aufsteiger auf die Entscheidung.  Nach einer tollen Kombination bediente Huxdorff Stuhlmacher und dieser schloß überlegt zum 3:0 ab.
Nach der Pause zogen sich die Chemiker zurück und ließen die Gäste kommen. Der BSC hatte nun zwar mehr Ballbesitz aber bis auf eine Möglichkeit in der 61. min.  die Rotter stark vereitelte brachte man nichts zwingendes zu Stande.  So hatte der TSV Chemie Premnitz wenig Mühe das Resultat zu verwalten.
Durch diesen klaren und nie gefährdeten 3:0 Erfolg schob sich der TSV auf den 4. Tabellenplatz. Für den BSC Rathenow dagegen wird die Lage immer prekärer . Durch den Kyritzer Sieg in Borgsdorf rutschte der BSC auf den Abstieg bedeutenden 15 Tabellenplatz   ab.
 
Trainer Rotter nach der Partie. " Kompliment an meine Mannschaft für diese großartige Leistung. Vor allem die erste Halbzeit als wir den Gegner klar beherrschten, entsprach meinen Vorstellungen. Aber auch in der zweiten Halbzeit als wir uns ein wenig zurück zogen und das Ergebnis verwalteten ließen wir so gut wie  Nichts zu."
 
Premnitz: Rotter, Block, Weser (69. Freidank), Krause, Huxdorff, Lindemann, Gäde, Schönfeldt ( 69. Kremp), Kaiser (82. Posorski), Stuhlmacher, Knoop
 
Rathenow: Zugehör, Heinrich, Otto, Kotowski, Block (46. Nguyen), Borbely, Meier (79. Püschel), Schmoock, Engel, Keiper, Bresigke
 
Zuschauer : 300

Wenn am Samstag der 12. Spieltag freigegeben wird, werden viele Augen nach Premnitz schauen. Denn dort treffen im Westhavellandderby TSV Chemie Premnitz und der BSC Rathenow aufeinander.

Der Saisonverlauf könnte für beide Mannschaften kaum unterschiedlicher sein. Während Chemie als Aufsteiger auf einen sehr guten 5.Tabellenplatz einkommt, haben die Nachbarn schon erhebliche Probleme die Spielzeit erfolgreich zu bestreiten. Mit derzeit 8 Punkten bewegt sich der BSC noch stark im Dunstkreis des Abstieges. Der letzte „Dreier“ liegt immerhin schon 2 Monate her, als der FSV Bernau mit 3:1 bezwungen werden konnte.

Dieses Glücksgefühl holten sich die Grün-Weißen am letzten Spieltag ab. Beim Gastspiel in Babelsberg war zwar vieles nicht aus Gold, für einen 5:2 Erfolg reichte dies trotzdem. Auch die Heim/Auswärtsstatistik spricht eine eindeutige Sprache. Chemie gewann 3 von 5 Heimspielen und bleibt weiterhin zu Hause unbesiegt, während der BSC Rathenow in der Fremde stets Gastgeschenke verteilt. Das 0:0 in Neustadt war der einzige Auswärtspunkt in 5 Spielen.

 

Bisher gab es 16 Duelle ( Punktspiele, Landespokal, Freundschaftsspiele ). Davon konnten die Premnitzer 10-mal gewinnen, 3-mal der BSC und 3-mal trennten sich beide Mannschaften unentschieden.

Den höchsten Auswärtserfolg konnte Chemie 1994/1995 mit einem 7:3 holen. Den höchsten Heimerfolg gab es 1996/1997, als der BSC in einem Freundschaftsspiel mit 5:1 niedergerungen werden. Das letzte Duell, indes, konnte Rathenow für sich entscheiden. Bei der BUGA-Trophy standen sich beide im Finale gegenüber. Rene Babetzki war da der Schütze des goldenen Tores.

Beide Trainer können nicht auf ihre beste Aufstellung zurückgreifen.Die verbleibenden Akteure werden gewiss das Letzte aus sich heraus holen, um in diesem Duell den Platz als Sieger verlassen zu können. Wichtig für den Ausgang dieser Partie ist die Frage, welche Abwehrreihe den jeweiligen Doppelsturm (Premnitz: Stuhlmacher 9 Tore,Knoop 4 Tore ; Rathenow Meier 5 Tore , Schmoock 4 Tore)

 

Uwe Weitzmann aus Falkensee wird diese Partie leiten. Diesen kennen die Premnitzer aus dieser Spielzeit schon. Er leitete die Begegnung gegen Eintracht Teltow, das ja Chemie mit 1:0 entscheiden konnte.