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Pokal 1.Chemie Premnitz - Sachsenhausen 2013/2014

Knappes Erstrundenaus

Enttäuscht waren die Fußballer von Chemie Premnitz nach der Pokalniederlage gegen den TuS 1896 Sachsenhausen. In einer leidenschaftlich geführten Partie unterlag die Mannschaft dem Favoriten aus Oberhavel knapp mit 1:2.   ----> Bilder

 

Von Anfang an hielten die gut eingestellten Premnitzer gut dagegen. Mutig versuchte man es nach vorne zu spielen und konnte sich so die ein oder andere Möglichkeit erarbeiten. Christian Freidank hatte nach guter Vorarbeit von David Paege die große Chance. Tim Wendorf konnte allerdings stark halten. Danach gab es auf beiden Seiten viel Leerlauf. Premnitz machte geschickt die Räume eng und Sachsenhausen fiel relativ wenig ein. Meist probierten die Gäste es über Flanken aus dem Halbfeld. Genau so eine Flanke führte zur Führung, als Marian Krause bei einem Klärungsversuch unglücklich ins eigene Tor traf(33.). Doch der TSV zeigte sich wenig geschockt. Wenig später war es Paege der Freidank auf die Reise schickte. Mit einem sehenswerten Heber konnte Dieser den verdienten Ausgleich erzielen(39.). Bis zur Pause gab es keine weiteren nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten.

Aus der Pause kam Sachsenhausen mit deutlich mehr Schwung. Nach 57 gespielten Minuten musste Felix Baitz sein ganzes Können gegen Philipp Pönisch zeigen um das Gegentor zu verhindern. Wenig später verpasste Norbert Lemcke eine Ecke haarscharf. Kurze Zeit danach war es wieder Baitz, der einen Kopfball von Robert Wiesner stark halten konnte. Jetzt wurde es immer mehr ein Spiel auf ein Tor, in dem Baitz in den Vordergrund rückte. So entschärfte er gegen Pönisch und Müller gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit (71.). Die Mannschaft von Olaf Krause kämpfte nun mit viel Leidenschaft. Über Ansätze im Konterspiel kam man allerdings nicht hinaus. Nach einem langen Freistoß in den TSV-Strafraum soll der Ball dann Daniel Huxdorff an die Hand gesprungen sein, worauf es einen Strafstoß gab. Diesen verwandelte Pönisch mit etwas Glück, hatte Baitz doch die Ecke geahnt und konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend ablenken. Premnitz versuchte nun selbst wieder die Initiative zu übernehmen. Gegen jetzt clever agierende Gäste sprangen allerdings keine guten Möglichkeiten mehr heraus. Somit blieb es bis zum Ende beim 1:2 aus Premnitzer Sicht. Jedoch können die Chemiker auf diese Leistung definitiv aufbauen, haben sie dem Favoriten über lange Zeit ordentlich Paroli geboten. „ Die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Nach der Pause hat man dann gesehen, dass wir einen guten Verbandsligisten zu Gast hatten, der Fußball spielen kann. Die Elfmeterszene war für mich sehr fragwürdig, schade das so etwas dann die Partie entscheidet“, war Olaf Krause dann doch etwas enttäuscht. In der nächsten Woche steht dann das erste Punktspiel der Saison an. Die Reise führt den TSV dann zum SC Oberhavel Velten.

Premnitz : Baitz, Huxdorff (82. Mertinkat), Krause, Zorr, Freidank, Kaiser, Gäde, Neudorf, Lapin (82. Zimmermann), Stuhlmacher, Paege (68. Hilmer)

 

Vorbericht

Es geht wieder los

Mit dem üblichen Spiel David gegen Goliath beginnt am Samstag für Chemie Premnitz die Fußballsaison 2013/2014. Im Pokal muss die Mannschaft von Olaf Krause gegen den letztjährigen Halbfinalisten und Herbstmeister der Brandenburgliga TuS 1896 Sachsenhausen antreten.

In Sachsenhause ging es in der Sommerpause hoch her, Trainerrücktritt und abwanderungswillige Spieler zu Hauf gab es im Oranienburger Vorort zu beklagen. Doch letztlich fand man wieder zu einander und Trainer Obrad Marjanovic blieb. Einige Abgänge hatte man dennoch zu beklagen, die auch durchaus schwer wiegen. Manager Fred Lange ist es aber gelungen für adäquaten
Ersatz zu sorgen. Hier kann man wohl vor allem Norbert Lemcke nennen, der u.a. beim BFC Dynamo und Türkiyemspor Berlin höherklassig spielte. Doch auch die weiteren Neuzugänge können sich sehen lassen. Daher sollten die Oberhaveler durchaus in der Lage sein um den Meistertitel in ihrer Liga zuspielen und somit ein gehöriges Wörtchen in Sachen Aufstieg mitzureden.

Bei Chemie freut man sich auf die Pokalaufgabe. Zwar ist man sich der Außenseiterrolle bewusst, will den Favoriten aber so lange wie möglich ärgern. Für Olaf Krause ist dieses Spiel auch wichtig in Hinblick auf den Ligastart in einer Woche beim SC Oberhavel Velten. Leider kann er gegen Sachsenhausen nicht mit seiner Wunschbesetzung spielen, da doch noch einige Spieler fehlen werden. So sind Marco Lindemann und Sebastian Krumbholz noch gesperrt und auch Sebastian Kremp sowie Sascha Weser werden verletzt fehlen. Hinter Martin Otto steht ein Fragezeichen, da er im letzten Vorbereitungsspiel umgeknickt war. Hinsichtlich der zahlreichen Ausfälle ist der TSV der klare Underdog. Doch der Pokal hat seine eigenen Gesetze und Chemie wird alles daran setzen eine Runde weiter zu kommen.

Anstoß im Stadion der Chemiearbeiter wird am Samstag um  15:00 Uhr sein. Geleitet wird die Partie von Ronald Wille aus Cumlosen.

 

Vor dem Saisonstart sprachen wir mit Trainer Olaf Krause

Herr Krause, die Vorbereitung liegt hinter Ihrer Mannschaft. Wie bewerten sie diese?

Mit der Vorbereitung im Gesamten bin ich sehr zufrieden. Die Mannschaft hat phantastisch mitgezogen und sich sehr motiviert gezeigt. Die Trainingsbeteiligung ist durchweg als positiv zu bewerten, den Spielern merkte man an, dass Sie eine Zitterpartie wie in der letzten Saison unbedingt vermeiden wollen. Die Testspiele hingegen waren eher durchwachsen. Gegen Borussia Brandenburg kamen wir aus der vollen Belastung, daher war das Ergebnis in Ordnung. Gegen Optik II zeigten wir wirklich ansehnlichen Fußball und ließen dem Gegner keine Chance. Mit den letzten beiden Tests gegen Großwudicke und Schönberg bin ich nur bedingt zufrieden. Starke Phasen wechselten sich ständig mit weniger guten Phasen ab. Hier gilt es Konstanz in unsere Leistungen zu bringen.

Ihre Mannschaft wurde mit Marco Neudorf, Felix Baitz und Sebastian Krumbholz verstärkt. Wie sind Ihre ersten Eindrücke von den Neuen?

Alle drei haben sich in der Vorbereitung voll eingebracht und werden die Mannschaft verstärken. Auch menschlich passen sie hervorragend zu unserer Truppe, die im Durchschnitt noch jünger geworden ist. Sie werden uns nicht nur in der Breite verstärken, was wichtig war, sondern mit ihrer Qualität auch den Konkurrenzkampf um die Stammplätze erhöhen. Nicht vergessen sollten wir Martin Otto, den ich nach seiner langen Verletzungspause als vierten Neuzugang sehe. Auch er kann sehr wichtig für unser Spiel werden.

Was erwarten Sie vom Pokalspiel gegen den TuS 1896 Sachsenhausen?

Wir sind in diesem Spiel der klare Außenseiter. Dennoch wollen wir versuchen hinten sicher zu stehen und im Spiel nach vorne einige Akzente setzen. Zwar ist es das erste Pflichtspiel der Saison, aber das Ergebnis ist eher zweitrangig. Wir wollen nochmals einige Sachen testen, ohne dabei von vornherein das Spiel ab zu schenken.  

 



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