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11.Falkenthal - Chemie Premnitz 2013/2014

Unglückliche Niederlage

Der TSV Chemie Premnitz hat sein Auswärtsspiel bei den Falkenthaler Füchsen in letzter Minute mit 1:2 verloren. In einer kampfbetonten Partie kamen die Premnitzer zu selten zu zwingenden Möglichkeiten.

 

 

 

 Ohne lange Abtastphase spielten beide Mannschaften munter drauf los. Die erste Gelegenheit hatten die Gastgeber als Felix Baitz einen Kopfball von Robert Reimann halten musste. Auf der anderen Seite spielte Marco Lindemann Martin Otto frei, dessen Schuss aber gut gehalten wurde. Mit dem nächsten Angriff gingen die Grün-Weißen in Führung. David Paege brachte eine sehr gute Flanke genau auf den Kopf von Otto, der unhaltbar einnetzte (9.). Doch auch danach kam keine Sicherheit in die TSV-Aktionen. Martin Ziegenhagen prüfte Baitz von der Seite. Auf der anderen Seite kam Sebastian Krumbholz zum Abschluss, verzog aber. Nach gut einer halben Studen fiel dann der Ausgleich. Falkenthal spielte Reimann frei, der sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen ließ. Kurz danach setzte er einen Lupfer auf das Premnitzer Tornetz. Bis zur Pause passierte dann wenig. Einzig Otto prüfte Rico Raupach im Falkenthaler Tor mit zwei Fernschüssen. Somit ging es mit diesem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen.

Nach der Pause versuchte der TSV die Initiative zu übernehmen. Sascha Weser schoss von der Strafraumkante, sein Ball wurde aber gehalten. Danach drängte ein Mann immer mehr in den Mittelpunkt. Schiedsrichter Daniel Sievers brachte mit teilweise merkwürdigen Entscheidungen beide Mannschaften gegen sich auf. Er hat auch einen großen Anteil daran, dass die Partie immer ruppiger wurde. Eine klare Linie war nicht zu erkennen und die Mannschaften konnten sich nicht auf ihn einstellen. Falkenthal hatte dann die nächste Gelegenheit durch Ziegenhagen, der aber nur das Außennetz traf. Wenig später hielt Baitz eine 1:1-Situation gegen Toni Schindler. Die Füchse waren jetzt besser. Reimann tauchte völlig frei vor Baitz auf, verzog aber deutlich. Auf der Gegenseite schoss David Paege knapp drüber. Jetzt ging es hin und her. Falkenthals Christoph Franz prüfte Baitz aus der Distanz. Für Premnitz war es wieder Paege, der nach einer Ecke gerade noch geblockt wurde. Auch der eingewechselte Florian Zimmermann hatte eine gute Aktion mit einem strammen Schuss, der gehalten wurde. Der TSV war in der Endphase am Drücker. Als Christian Freidank nach einer Ecke zum Kopfball kam, musste die Führung fallen. Doch klärten die Gastgeber im letzten Augenblick. Wenig später flog Felix Nickel mit Gelb-Rot vom Platz. Kurz danach verzog Freidank von der Strafraumkante. Im Gegenzug versuchte Falkenthal den entscheidenden Konter zu setzen. Weser konnte Ziegenhagen nur mit einem Foul stoppen und durfte ebenfalls früher unter die Dusche. Mit Ablauf der Spielzeit hatten die Gastgeber noch eine Ecke. Steven Herfort stand völlig allein gelassen am langen Pfosten und ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und traf zum 2:1 für Falkenthal. Der TSV warf danach noch einmal alles nach vorne, kam aber nicht mehr zwingend vor das Füchse-Tor, sodass es beim Heimsieg blieb. Premnitz hatte in einer Kampfpartie ordentlich dagegen gehalten, war spielerisch dieses Mal aber nicht so stark. „Wir haben heute nicht gezeigt was wir können. Trotzdem stehen wir immer noch sehr gut da, davon geht die Welt jetzt nicht unter“, sagte Olaf Krause zwar enttäuscht, aber auch im Hinblick auf die nächsten Wochen optimistisch. In der nächsten Woche empfängt der TSV dann den FSV Babelsberg 74.

Premnitz : Baitz, Freidank, Zorr, Kaiser, Weser, Lindemann, Neudorf (83. Kremp), Paege, Otto (83. Mertinkat), Stuhlmacher (73. Zimmermann), Krumbholz

 

Vorbericht : Auf unbekanntem Terrain

TSV Chemie Premnitz spielt beim FC Falkenthaler Füchse

Zum ersten Mal trifft der Chemie Premnitz  auf die Falkenthaler Füchse. Ein Verein, bei Zehdenick gelegen, der erst 1994 gegründet wurde. Premnitz möchte den Lauf der letzten Wochen ausbauen und sich ein beruhigendes Polster zu den Abstiegsplätzen schaffen.

In Falkenthal wurde eine Erfolgsgeschichte hingelegt. Noch vor drei Jahren spielte die Mannschaft aus Oberhavel in der Kreisliga und niemand hätte gedacht, dass innerhalb kürzester Zeit zwei Aufstiege gemeistert werden können. Auch in diese Saison ist die Mannschaft ordentlich gestartet, so standen nach fünf Spielen neun Punkte zu Buche.

Danach folgte eine Niederlagenserie von vier Spielen, an deren Ende Trainer Hardy Franz sein Amt zur Verfügung stellte. Nun ist Ronny Thielemann verantwortlich und konnte sich gleich mit einem 3:5-Auswärtserfolg beim FK Hansa Wittstock einführen. Insgesamt kann man in Falkenthal mit Platz elf derzeit zufrieden sein. Soll es aber keine Zitterpartie in Sachen Klassenerhalt geben, muss sich die Mannschaft aber defensiv steigern. 32 Gegentreffer sind Ligaspitze.

Chemie ist heiß auf das Spiel in Falkenthal und die nächste Möglichkeit drei Punkte einzufahren. Die Trainingsbeteiligung ist auf einem sehr guten Niveau, wodurch sich die Mannschaft absolut fit zeigt. Auch taktisch hat die Mannschaft Fortschritte gemacht und erspielt sich jetzt auch sehenswert eigene Treffer. Für das Spiel in Falkenthal hofft Trainer Olaf Krause auf den nächsten Dreier und sagt: „Zur Zeit läuft es ganz gut bei uns. Aus diesem Lauf müssen wir jetzt so viele Punkte wie möglich sammeln.“ Dabei muss der Trainer auf den zuletzt starken Gäde wohl verzichten und auch Kapitän Krause fehlt nach seiner fünften Gelben. Dafür ist Kaiser nach seiner Rot-Sperre wieder mit an Bord und auch Otto kann dieses Wochenende spielen. Paege hatte Probleme mit dem Oberschenkel, dürfte aber spielen können. Insgesamt steht Olaf Krause also wieder ein breiter Kader zur Verfügung.

Geleitet wird die Partie auf dem Falkenthaler Sportplatz von Daniel Sievers aus Berlin. Er wird das Spiel um 14 Uhr freigeben.

 

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