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20.Chemie Premnitz - Neustadt 2013/2014

Leistungsrechtes Unentschieden

Chemie Premnitz hat sich im Spiel gegen den SV Schwarz-Rot Neustadt, vor der ordentlichen Kulisse von 130 Zuschauern, in einem durchschnittlichen Landesliga-Spiel 1:1-Unentschieden getrennt. Dabei waren es die Gäste, die über weite Strecken das Spiel machten ohne zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen.

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Die Partie brauchte eine gewisse Anlaufphase, in der beiden Mannschaften wenig gelang.  Dann waren es aber die Gäste aus Neustadt, welche das Zepter in die Hand nahmen. Tobias Preuss schoss von der Strafraumkante knapp vorbei. Mit der nächsten Aktion kam auch der TSV zu einer guten Möglichkeit. Björn Stuhlmachers Seitfallzieher wurde aber auf der Torlinie geklärt. Danach war es wieder Preuss, dessen abgefälschter Schuss zur Ecke geklärt werden konnte. Die folgende Ecke köpfte Patrick Mann hauchdünn am Tor vorbei. Bis hierhin waren die Gäste die bissigere Mannschaft. Doch genau in diese Phase hinein ging Chemie in Führung. Daniel Pfefferkorn setzte sich stark über außen durch und verwandelte aus spitzem Winkel sehenswert in den Torwinkel zur bis dahin schmeichelhaften Führung (28.). Danach neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, sodass es mit der knappen Führung für Premnitz in die Pause ging.

Aus der Kabine kamen wiederum die Gäste besser. Christoph Lemm wurde nach einem langen Freistoß gerade noch erfolgreich am Torschuss gehindert. Im Gegenzug hatten Daniel Huxdorff und Marco Lindemann die große Chance nach einem Freistoß von Sascha Weser zu erhöhen. Beide verpassten den Ball jedoch knapp. Danach war es wieder der stark spielende Lindemann, welcher mit einem strammen Linksschuss knapp über das Gäste-Tor schoss. In der Folge waren es die Schwarz-Roten, welche das Kommando übernahmen. Erik Sonnenberg zielte aus der Distanz etwas zu hoch. Kurze Zeit später war es Daniel Ewe, der das Tor knapp verfehlte. Für Premnitz hatte Stuhlmacher die nächste Möglichkeit, einen langen Einwurf verlängerte er auf das Tor der Neustädter. Jetzt ging das Spiel in die entscheidende Phase und beide Mannschaften suchten in der Offensive ihr Glück. Erneut war es Lemm, der nach einer Flanke freistand, aber an TSV-Torwart Felix Baitz scheiterte. Chemie hatte ordentliche Kontermöglichkeiten, welche aber fahrlässig ausgespielt wurden. So kam es wie es kommen musste. Nach einem hohen Ball sprang der Ball Daniel Huxdorff unglücklich an die Hand. Der gut leitende Schiedsrichter Stefan Fleschner, zeigte auf den Punkt. Daniel Ewe ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte auch im zweiten Versuch sicher, nachdem der erste Strafstoß wiederholt werden musste. Doch Chemie steckte nicht auf. Nach einer Ecke stand Huxdorff völlig frei, köpfte aus kurzer Distanz aber drüber. Danach sollte nicht mehr viel passieren und somit endete die Partie zu Recht Remis. „Wir haben heute nicht gut Fußball gespielt. Das Unentschieden war verdient, denn Neustadt war ein guter Gegner. Das wichtigste war aber, dass wir wieder nicht verloren haben. Gefreut haz mich die gute Kulisse, die sich die Jungs verdient haben“, sagte Trainer Olaf Krause nach der Partie. Zum nächsten Spiel müssen die Chemiker bei Grün-Weiss Brieselang antreten.

Premnitz: Baitz, Weser, Krause, Zorr (56. Kremp), Lindemann, Huxdorff, Gäde, Kaiser, Stuhlmacher (71. Lapin), Schmidt (84. Zimmermann) Pfefferkorn

 

Den Schwung mitnehmen

Der TSV Chemie Premnitz ist die Mannschaft der Stunde in der Landesliga Nord der Fußballlandesliga. Seit mittlerweile sieben Spielen ist die Mannschaft von Trainer Olaf Krause ungeschlagen. Im Heimspiel gegen Schwarz-Rot Neustadt soll die Serie um jeden Preis bestehen bleiben. 

Doch leicht wird das nicht, sind die Neustädter ebenfalls sehr gut aus der Winterpause gestartet. Nach drei Siegen gab es zuletzt ein 2:2-Unentschieden im Ostprignitzderby gegen Wittstock. Maßgeblichen Anteil am Aufschwung hat Rückkehrer Paul Döbbelin, der bereits fünf Tore in der Rückrunde erzielt hat. Damit haben sich die Schwarz-Roten von der Abstiegszone etwas abgesetzt und können beruhigt in die nächsten Spiele gehen. Das Saisonziel, ein Platz unter den ersten fünf, scheint noch nicht zu weit entfernt zu sein. Dafür ist aber ein Sieg in Premnitz notwendig.

Die Chemiker feierten am letzten Spieltag einen Last-Minute-Punkt beim Tabellenführer in Ludwigsfelde. Gerade daraus zieht die Mannschaft sehr viel Selbstvertrauen. Doch personell wird die Lage wieder etwas prekärer. Neben den schon länger verletzten David Paege, Marco Neudorf und Christian Freidank fallen jetzt auch noch Sebastian Krumbholz (gesperrt) und Martin Otto (arbeitsbedingt) aus. Dafür werden Florian Zimmermann und Emanuel Reitzenstein wieder in den Kader zurückkehren. „Wir werden eine Elf auf den Platz bringen, die auch in der Lage ist Neustadt zu schlagen“, blickt Olaf Krause positiv voraus.

Geleitet wird die Partie von Stefan Fleschner aus Berlin. Er wird am Sonnabend um 15 Uhr anpfeifen.

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