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21.GW Brieselang - Chemie Premnitz 2013/2014

Verdient verloren

Der TSV Chemie Premnitz hat sein Auswärtsspiel in der Fußballlandesliga beim SV Grün-Weiss Brieselang mit 3:0 verloren. Damit endete für Chemie eine Serie von acht ungeschlagenen Partien. Letztendlich fanden die Premnitzer auf dem ungewohnten Kunstrasen einfach zu selten die Mittel um den Gastgeber vor Probleme zu stellen.

 

Mit einigen Umstellungen ging der TSV in diese Partie, so rückten Sebastian Kremp und Sebastian Krumbholz für die gesperrten Björn Stuhlmacher und Sebastian Kaiser in das Team. Chemie kam schleppend ins Spiel und musste schon nach 8 Minuten den Rückstand verkraften. Nach einem Elfmeter, den man geben kann, erzielte Jess Gastene die 1:0-Führung für Brieselang. Dieses frühe Gegentor steckte Premnitz aber gut weg. Auf der Gegenseite hatte der TSV eine erste Möglichkeit, als der unsicher wirkende Jan-Niklas Rauch einen langen Ball wieder fallen ließ und Daniel Pfefferkorns Schuss gerade noch geblockt werden konnte. Nur wenige Augenblicke später flankte Pfefferkorn und die Osthavelländer konnten von Glück reden, das Gastene den Ball nur haarscharf am eigenen Gehäuse vorbei setzte. Die folgende Ecke köpfte Marian Krause über den Kasten. Weiter war es der TSV, der die besseren Möglichkeiten besaß. Sebastian Kremp brachte einen Freistoß nach innen, den Daniel Huxdorff knapp am langen Pfosten vorbei köpfte. Doch auch Brieselang blieb stets gefährlich. Uwe Räsch traf von der Strafraumkante die Latte. Bis hierhin war es eine muntere Partie, die in der Folge ab etwas verflachte. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff war es Marco Lindemann, der nach einem langen Ball den Pfosten traf, dabei aber im Abseits stand.

Nur wenige Sekunden waren in der zweiten Hälfte gespielt, als die Hintermannschaft etwas zu weit aufgerückt war. Die Osthavelländer nutzten den sich bietenden Raum zu einem gut gespielten Konter. Maximilian Schmidt stand frei vor Felix Baitz und ließ sich die Chance nicht entgehen (46.). Doch auch jetzt hatte Premnitz die Möglichkeit noch einmal in die Partie zurück zu finden, als Sebastian Kremp aus Nahdistanz nur den Pfosten traf. Doch danach waren es immer mehr die Brieselanger, welche über Konter zu guten Torchancen kamen. So hatte Schmidt Baitz schon umkurvt, ehe Marian Krause den Ball von der Linie schlug (65.). Chemie versuchte zwar weiterhin viel, doch gelingen wollte wenig. Der eingewechselte Florian Zimmermann brachte eine Flanke nach innen, die Kremp nur knapp verpasste. Auf der Gegenseite war es wieder Schmidt, der eine riesige Konterchance vergab. Für den TSV versuchte sich Pfefferkorn noch einmal. Sein Kracher von der Strafraumgrenze konnte Rauch mit allergrößter Mühe entschärfen (83.). Doch damit noch nicht genug lief der TSV in der Schlussminute wieder in einen Konter der Gastgeber und Kevin Borchers konnte aus abseitsverdächtiger Position das 3:0 erzielen. Bei diesem Schuss auf die kurze Ecke machte auch der ansonsten gut haltende Baitz keine glückliche Figur. Das war der Schlusspunkt, unter ein Spiel indem Chemie nie zur guten Form der letzten Wochen gefunden hatte. Dementsprechend kurz fiel auch das Fazit von Trainer Olaf Krause aus: „Wir haben verdient verloren.“ Am nächsten Wochenende hat Premnitz dann die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Die Aufgabe gegen den aktuellen Tabellenführer aus Teltow wird aber nicht leicht.

 

Premnitz: Baitz, Weser, Krause, Zorr, Schmidt (26. Fingerhut), Lindemann, Kremp, Gäde (68. Zimmermann), Pfefferkorn, Krumbholz (83. Reitzenstein), Huxdorff  

Chemie reist zum Havellandderby

Die Landesligafußballer des TSV Chemie  Premnitz müssen am Sonnabend beim SV Grün-Weiss Brieselang Farbe bekennen. Für den Aufsteiger läuft die Saison bisher nicht wie erhofft und somit steht bisher ein ernüchternder achter Platz zu Buche.

Vor der Saison waren die Osthavelländer als einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg gehandelt worden. Grund dafür waren höherklassig erfahrene Spieler, die meist aus Berlin den Weg nach Brieselang fanden. So war der Saisonstart ordentlich, aber im Verlauf der Hinrunde baute die Mannschaft von Patrick Schlüter massiv ab. Zur Winterpause fand man sich auf dem zwölften Platz wieder. Vor allem bei Heimspielen hat die Mannschaft wieder erwartend Probleme und das obwohl Brieselang mit dem heimischen Kunstrasen einen großen Vorteil gegenüber den Gegnern hat. Großes Plus der Mannschaft ist die Ausgeglichenheit. Für die 35 erzielten Tore zeichneten elf Torschützen verantwortlich, wobei kein Spieler mehr als sieben Treffer erzielt hat.  Mit Duc Nyuyen und dem in der Winterpause vom FSV Luckenwalde dazu gestoßenen Jan Steisel stehen im Kader auch zwei Spieler, welche im Westhavelland bekannt sein dürften. Das Hinspiel endete nach einer abwechslungsreichen Partie 2:2-Unentschieden.

Auf Premnitzer Seite sind die Verantwortlichen mit den Ergebnissen der Rückrunde sehr zufrieden. Bisher blieb die Mannschaft ungeschlagen und das soll auch nach dem Spiel in Brieselang so bleiben. Die personellen Möglichkeiten sind dazu fast die gleichen wie in der Vorwoche. Zwar fallen Björn Stuhlmacher und Sebastian Kaiser aufgrund ihrer Gelb-Sperren aus, aber Sebastian Krumbholz und Martin Otto kehren in den Kader zurück. Damit dürfte Trainer Olaf Krause wieder genügend Alternativen im Kader haben. Positives gibt es auch von den Verletzten zu berichten, so können David Paege und Christian Freidank demnächst ins Lauftraining einsteigen. Für sie ist das Mannschaftstraining nach dem Osterwochenende angedacht. „Wir haben einen guten Lauf und wollen natürlich auch in Brieselang punkten. Ich glaube, dass das auch möglich ist. Die Trainingsleistungen sind durchweg gut und daher ist mir auch nicht Bange“, so Olaf Krause über die derzeitige Situation.

Geleitet wird das Spiel am Sonnabend von Andre Ihrke aus Berlin. Er wird um 15 Uhr auf dem Fichte-Sportplatz anpfeifen.   

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