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24. Chemie Premnitz - Schwedt 2013/2014

 Premnitz ohne Durchschlagskraft !

 
Nach dem Auswärtssieg in Templin, vergab der TSV Chemie Premnitz am Samstag die große Möglichkeit mit einem Erfolg gegen den FC Schwedt sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Gegen keinesfalls überzeugende Gäste aus der Uckermark lief praktisch über die gesamte Spielzeit wenig zusammen.
Trotzdem boten sich den Chemikern noch genügend Möglichkeiten die zumindest für ein Remis hätten reichen müssen.
Schwedt war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die erste klare Möglichkeit hatten aber die Premnitzer als Christian Freidank nach  einem Fehler des Schwedter Schlußmanns Klonowski aus spitzen Winkel das leere Tor nicht traf.
Auf der anderen Seite zog  Hubich in der 11. min. aus gut 20 Meter ab und traf unhaltbar für Felix Baitz zum 0:1. Nach dem Gegentor wirkte der TSV wie gelähmt.
Viele Ballverluste im Spielaufbau machten es dem FC Schwedt 02 einfach die Partie zu Kontrollieren.
In der Schlußphase der 1. Hälfte kamen die Platzherren etwas besser ins Spiel. Hier wurde deutlich das man den Gästen durchaus hätte beikommen können. Immer wenn es schnell über die Aussenpositionen ging und die Bälle in den Strafraum kamen wurde deutlich warum Schwedt mit den Aufstiegsrennen nichts zu tun hat. Hier zeigte man große Schwächen. Aber Chemie konnte die eigene Abschlußschwäche nicht verbergen. So hatte Christian Freidank mehrere Aussichtsreiche Schußversuche und die wohl beste Möglichkeit ließ Daniel Pfefferkorn ungenutzt. So blieb es bei der  alles in allen verdienten Pausenführung des FC Schwedt 02.
 
Auch nach dem Wechsel konnte man den Premnitzern das Bemühen nicht absprechen ins Spiel zu finden. Für den sichtlich geschwächten Konstantin Gäde kam  David Paege ins Spiel.
Die Gäste blieben aber ihrer Linie treu und setzten die Premnitzer weiter früh unter Druck und Mitte der 1. Hälfte war es dem Premnitzer Schlußmann Felix Baitz zu verdanken das dieses Spiel noch nicht zu Gunsten der  Gäste entschieden war.
Mitten in die beste Phase des TSV das 0:2 in der 78. min. durch einen verwandelten Foulelfmeter. Tomasz Lapinski ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf vom Strafstoßpunkt. Zuvor aber hatte Schwedt Glück, das der tolle Schlenzer von Daniel Pfefferkorn  vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang.  Auch der eingewechselte Florian Zimmermann hatte in der 82. min. noch eine Riesenmöglichkeit als er aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.
Am Ende verließen der FC Schwedt auf Grund der besseren Chancenverwertung verdient den Platz als Sieger. Trainer Olaf Krause war trotz der Niederlage gefasst. " Glückwunsch an den verdienten Sieger. Meine Mannschaft hat heute nie ins Spiel gefunden. Trotzdem waren  heute noch genügend Chancen vorhanden um das Spiel zumindest Remis zu gestalten."
 
Baitz, Krause, Weser, Zorr, Lindemann, Gäde (46. Paege), Lapin (60. Otto), Freidank, Pfefferkorn, Krumbholz ( 80. Zimmermann) Stuhlmacher

 

TSV will Auswärtssieg vergolden

Für die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz ist der Landkreis Uckermark im bisherigen Saisonverlauf ein gutes Omen gewesen. Alle vier Spiele gegen Vertreter aus dem äußersten Nordosten Brandenburgs konnte die Mannschaft für sich entscheiden.

Doch am Sonnabend kommt mit dem FC Schwedt 02 eine Mannschaft in Stadion der Chemiearbeiter, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte. Zwar hatten die Oderstädter einen sehr starken Saisonstart hingelegt, verloren im Lauf der Hinrunde aber immer mehr an Boden. Als der TSV in Schwedt zu Gast war grüßte der FC sogar von der Tabellenspitze. Doch danach gelang dem Team von Trainer Marcus Erben nur noch wenig. Eine Negativserie von neun Spielen ohne Sieg begann. Doch in den letzten Wochen hat sich die Mannschaft stabilisiert und im Mittelfeld etabliert. Derzeit rangiert man nur einen Punkt hinter dem TSV. Achten müssen die Premnitzer auf Sturmtank Marcin Lapinski, der schon seit Jahren die Offensive der Uckermärker bereichert und für jeden Gegner dieser Liga sehr unangenehm zu bespielen ist.

Chemie konnte sich mit dem Sieg in Templin von einer kleinen Negativserie befreien. Mit den nun 35 erspielten Punkten sollte der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern sein. Nun kann die Mannschaft sich neue Ziele setzen und strebt bis zum Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz an. Personell sollte sich im Verlauf zur Vorwoche die Lage etwas entspannen. Daniel Huxdorff fehlt zwar Gelb-gesperrt und Sebastian Kremp wird ebenfalls fehlen. Dafür kehren aber Marco Lindemann, Marcel Zorr und Martin Otto in den Kader zurück und bieten sich als Alternativen an. Trainer Olaf Krause ist die Schwere der Aufgabe bewusst: „Im Hinspiel mussten wir mächtig zittern, um den Sieg einzufahren. Schwedt war spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga. Uns wird am Samstag alles abverlangt werden.“ Der Sieg in Templin soll mit einem Heimspielerfolg gegen den FC Schwedt vergoldet werden.

Der Anpfiff im Stadion der Chemiearbeiter wird am Sonnabend um 15 Uhr durch Schiedsrichter Andre Ihrke aus Berlin ertönen.

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