Home

26. Chemie Premnitz - Falkenthal 2013/2014

 Starker TSV feiert Kantersieg

Die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz haben mit einem 6:0 Heimerfolg gegen die Falkenthaler Füchse den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach gebracht. Dabei beherrschten die Chemiker den Gegner über 90 Minuten klar.    ----> Bilder

 

Doch die Partie begann mit einem Schreckmoment. Sascha Weser unterlief einen langen Ball und Daniel Huxdorff musste im letzten Augenblick klären, um schlimmeres zu verhindern. Doch danach übernahm der TSV eindeutig die Kontrolle und kam zu mehreren aussichtsreichen Gelegenheiten. Sebastian Kremp, Marco Lindemann und Sebastian Krumbholz vergaben jedoch knapp. Auf der Gegenseite war es Dustin Okonek, der mit seinem Kopfball Felix Baitz zu einer Glanzparade zwang (23.). Das war allerdings auch alles, was von den ersatzgeschwächten Gästen kam. Für Chemie war es wieder Lindemann, der seinen Kopfball knapp am Tor vorbei setzte. Eines war auch deutlich zu sehen, immer wenn Daniel Pfefferkorn zu einer Offensivaktion ansetzte brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. Kurz vor der Halbzeit war der Bann dann auch endlich gebrochen, als Pfefferkorn Kremp in Szene setzte und dieser den Ball im Kasten unterbrachte (39.). Premnitz hatte jetzt Blut geleckt und setzte Falkenthal weiter unter Druck. Martin Otto scheiterte noch mit einem Distanzschuss an Max Kiesewetter. Doch bei einem Freistoss von Pfefferkorn, der genau im Kreuzeck einschlug hatte er keine Abwehrchance (45.).

Auch aus der Pause kam der TSV mit enorm viel Schwung. Innerhalb von fünf Minuten entschieden die Gastgeber dann die Partie zu ihren Gunsten. Erst verwandelte Björn Stuhlmacher einen Foulstrafstoss sicher, dann war es Kremp der nach starker Vorarbeit von Pfefferkorn mit der Hacke traf. Wenig später war es wieder Pfefferkorn, der Krumbholz mustergültig bediente. In klassischer Mittelstürmermanier ließ dieser sich die Möglichkeit nicht entgehen und erhöhte mit dem Kopf auf 5:0 (60.). Danach ließen  die Chemiker die Zügel etwas schleifen und taten nur noch das Nötigste. Als Premnitz dann doch noch einmal das Tempo anzog, bediente Lindemann Pfefferkorn, der mit seinem zweiten Treffer für den 6:0-Endstand sorgte. Danach hatte noch der eingewechselte Florian Zimmermann die Gelegenheit, dass Ergebnis noch höher zu schrauben. Er scheiterte jedoch bei zwei Versuchen aus aussichtsreicher Position. Wenig später pfiff der souverän auftretende Tony Matschullis diese einseitige Partie ab. „Wir haben heute wie aus einem Guss gespielt und den Gegner klar dominiert. Wichtig war auch, dass wir endlich unsere klaren Chancen genutzt haben und somit früh die Weichen auf Heimsieg gestellt haben. Damit haben wir unser Ziel Klassenerhalt erreicht“, zeigte sich Trainer Olaf Krause sichtlich zufrieden. Premnitz schiebt sich damit auf Platz sieben vor und liegt nur noch drei Punkte hinter dem dritten Platz. Nächste Woche geht die Reise dann zum FSV Babelsberg.

 

Premnitz: Baitz, Weser, Freidank, Huxdorff (66. Paege), Lindemann, Kremp (79. Zimmermann), Gäde (83. Reitzenstein), Pfefferkorn, Otto, Stuhlmacher, Krumbholz 

Verlieren verboten

Auch wenn sich die Fußballer des TSV Chemie Premnitz in dieser Saison bisher aus dem Abstiegskampf herausgehalten haben, müssen sie noch Punkte einfahren, um im Endspurt nicht doch noch in die gefährdete Zone zu rutschen. Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Schwedt und Prenzlau, sollte gegen die Falkenthaler Füchse dringend ein Heimsieg eingefahren werden.

Dabei haben die Westhavelländer noch etwas gut zu machen. Im Hinspiel verlor Chemie nach eigener Führung in letzter Minute mit 1:2. Doch seitdem ist viel passiert. Falkenthal konnte danach nur noch zwei Spiele gewinnen und Chemie startete eine kleine Serie, die den TSV bis auf Rang fünf der Tabelle spülte. Aber zuletzt haben sich die Oberhaveler wieder stabilisiert und wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg eingefahren. Am letzten Wochenende gab es im Kellerduell gegen Wittstock ein hart erkämpftes 2:2-Unentschieden. Dabei sind gleich vier Spieler – je zwei auf beiden Seiten – vorzeitig des Feldes verwiesen worden. Trotz der Sperren sollte Premnitz gewarnt sein, holt Falkenthal seine Punkte doch vornehmlich auswärts und gilt mit seinen schnellen Spitzen als enorm konterstark.

Beim TSV hat sich die Mannschaft in dieser Woche zusammengesetzt, um über die letzten Spiele zu reden. Ob es etwas gebracht hat, werden die Spieler dann am Sonnabend zeigen müssen. Spielerisch war eine Steigerung zwar erkennbar, aber insgesamt fehlt die Durchschlagskraft derzeit einfach. Sorgen bereitet Trainer Olaf Krause aber nicht nur die Offensive, auch in der Defensive tut sich eine Baustelle auf. Denn Kapitän Marian Krause fehlt am Wochenende gesperrt und Marcel Zorr ist berufsbedingt verhindert. Mit den verletzten Sebastian Kaiser und Jonathan Schmidt fällt daher fast die komplette Abwehr aus. Kreativität ist also gefragt bei der Aufstellung. Dennoch, sollte die Mannschaft die Leistung aus Prenzlau bestätigen und sich endlich mal wieder mit einem Torerfolg belohnen, ist auch in diesem Heimspiel ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen.

Der Anpfiff im Stadion der Chemiearbeiter wird am Sonnabend um 15 Uhr durch Tony Matschullis aus Hangelsberg erfolgen.  

    zur Saisonübersicht