Home

27. Babelsberg - Chemie Premnitz 2013/2014

Verdienter Punktgewinn

  ---> Bilder

Auch wenn ein 0:0-Unentschieden nicht darauf schließen lässt, so war die Landesligapartie zwischen dem FSV Babelsberg und dem TSV Chemie Premnitz ein ansprechendes Fußballspiel. Gerade in der ersten Halbzeit legten beide Mannschaften ein hohes Tempo an den Tag, welchem sie bei den extrem warmen Temperaturen später etwas Tribut zollen mussten.

 

Für Chemie war klar, den Spielmacher der Gastgeber, Patrick Moritz, an die Kette legen zu müssen, um so bestehen zu können. Marian Krause machte dies über die kompletten 90 Minuten sehr konzentriert. Babelsberg legte schon nach wenigen Minuten richtig gut los und kam durch Thomas Wisniowski zu einer ersten guten Gelegenheit. Aber auch der TSV versteckte sich nicht und versuchte sich immer wieder fußballerisch in Szene zu setzen. Nach einem schönen Spielzug war es Björn Stuhlmacher, der zentral freistand, aber nicht genug Druck hinter den Ball brachte (10.). Wenig später hatten die Heimfans schon den Torschrei auf den Lippen, als der bereits erwähnte Moritz einen Freistoß nur hauchzart am Tor vorbei schoss. Und auch danach hatten die Potsdamer noch die Führung auf dem Fuß. Christoph Brandt scheiterte jedoch vollkommen freistehend, am glänzend reagierenden Felix Baitz (16.). Im Gegenzug hätte aber auch Premnitz in Führung gehen müssen, als Martin Otto ganz allein vor dem Tor der Gastgeber stand, aber verzog. Danach kehrte etwas Ruhe in der Partie ein und beide Mannschaften neutralisierten sich. Erst als Krause nach einer Flanke an den Ball kam, gab es wieder einen Hauch von Torgefahr. Wenig später setzte sich Daniel Pfefferkorn gegen mehrere Gegenspieler durch, aber  er scheiterte an FSV-Torwart Florian Müller. Kurz vor der Halbzeit hatten auch die Babelsberger noch einmal die große Möglichkeit in Führung zu gehen. Der stete Unruheherd, Thomas Müller, verzog allerdings knapp.

Eines war nach dieser ersten Hälfte klar, die Mannschaft die das erste Tor schießen würde, würde diese Partie auch für sich entscheiden. Die Frage war außerdem, wer bei diesen warmen Temperaturen die größeren Kraftreserven mobilisieren könnte. Nach der Pause gab es für Chemie dann gleich einen großen Schreckmoment, als Müller aus Nahdistanz nur die Lattenunterkante traf und der Ball von dort ins Spielfeld zurück sprang. Für Premnitz war es Otto, der mit seinem Freistoß Müller prüfte. Danach merkte man beiden Mannschaften an, dass sie sich nicht den entscheidenden Fehler leisten wollten. Brandt zielte nach einem Babelsberger Konter etwas zu hoch und Ottos Freistoß wurde wieder gehalten. Das waren dann auch die Höhepunkte in einer jederzeit spannenden Partie. Premnitz war zum Spielende zwar die optisch überlegene Mannschaften, wusste diesen Vorteil aber auch nicht zu nutzen, sodass es letztlich leistungsgerecht beim Unentschieden blieb. „Ich bin mit dem Punkt durchaus zufrieden. Wir haben bei diesen Temperaturen eine ordentliche Landesligapartie gesehen. Wichtig war, dass wir Babelsberg in der Tabelle hinter uns halten konnten“, sagte Olaf Krause nach der Partie. In der nächsten Woche spielen die Chemiker dann zu Hause gegen den FSV Forst Borgsdorf.

 

Premnitz: Baitz, Weser, Freidank, Huxdorff, Krause, Kremp, Paege (65. Lapin), Pfefferkorn, Otto, Krumbholz, Stuhlmacher (82. Zimmermann)

 

Chemie will Spaß haben

Vier Spieltage sind in der Fußballlandesliga der Männer noch zu absolvieren. Der TSV Chemie Premnitz hat den Klassenerhalt bereits sicher und kann nun mit der nötigen Portion Lockerheit in die ausstehenden Spiele gehen. Der Spaß soll dabei im Vordergrund stehen, doch punkten möchte man weiterhin, da die bisher so erfolgreiche Saison mit einem einstelligen Tabellenplatz gekrönt werden soll. 

Am Sonnabend muss Chemie dafür Farbe beim FSV Babelsberg bekennen. Als Aufsteiger zur Landesliga war die Mannschaft ganz schlecht in die Serie gestartet, hat aber rechtzeitig die Kurve bekommen und rangiert nun mit 36 Punkten nur knapp hinter dem TSV. Das Herz der Mannschaft ist ehemalige Zweitliga-Profi Patrick Moritz, welcher mit zehn Saisontoren auch bester Schütze der Kiezkicker ist. Auch im Hinspiel, welches die Potsdamer mit 2:0 gewannen, erzielte er einen Treffer und war vom TSV eigentlich nie zu stellen.

Bei Chemie knallten nach dem Sieg gegen Falkenthal schon ein wenig die Korken. Nicht nur wegen des Sieges gegen ersatzgeschwächte Gäste, sonder vor allem wegen des sicheren Klassenerhaltes einige Spieltage vor Schluss. In dieser Woche haben sich aber alle Spieler wieder auf das wesentliche konzentriert, um mit einem Punktgewinn in Babelsberg noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle nach vorn zu klettern. „Es ist alles so eng bei einander, das ist verrückt. In dieser Liga kann eigentlich jeder jeden schlagen. Deshalb wird es auch in Babelsberg unglaublich schwer zu gewinnen“, sagt Olaf Krause vor der Partie. Fehlen werden auf jeden Fall Marco Lindemann, der eine Gelb-Sperre absitzt und Marcel Zorr der arbeiten muss. Auch Konstantin Gäde wird wohl fehlen, da er zum ersten Mal Vater wird. Einzig Kapitän Marian Krause wird in die Mannschaft zurückkehren und somit die Situation entspannen.

Geleitet wird die Partie von Peter Gerlach. Er wird das Spiel auf dem Sportplatz in der Potsdamer Rudolf-Breitscheid-Straße am Sonnabend um 15 Uhr freigeben.

    zur Saisonübersicht