TSV Chemie Premnitz - Havelland Roskow  1:2

Am letzten Spieltag empfing derTSV Chemie Premnitz II den Spitzenreiter Havelland Roskow. Nur bei einem Sieg konnte sich Roskow sicher sein, auch den Titel mit nach Hause zu nehmen.

Roskow bestimmte die An­fangsphase, ohne aber selbst zu Chancen zu kommen. In der 6. Minute gab es die erste erwähnenswerte Szene, als ein Roskower Angreifer mit ei­nem Schuss an TSV-Torwart Milde scheiterte. Die Proble­me in der Premnitzer Abwehr waren zu diesem Zeitpunkt un­verkennbar. So brannte es in der 12. und 16. Minute lichter­loh, als Roskower Angreifer völlig frei vor Milde auftauch­ten, aber überhastet vergaben. Den Gästen war die Anspan­nung in diesem für sie so wich­tigen Spiel anzumerken. Prem­nitz II war vor allem bei Stan­dardsituationen gefährlich. Ei­nen Freistoß aus halb rechter Position von Rügen nahm Brie­se direkt und zwang den Ros­kower Schlussmann zu einer Glanzparade.

Nur zwei Minuten später war es dann aber doch soweit. Lenz nutzte einen Premnitzer Abwehrfehler und staubte zum 0:1 ab. Das Gegentor schien die Premnitzer aber nun zu beflügeln. Der TSV II wurde stärker und den bis da­hin schönsten Spielzug schloss Fehlberg zum 1:1 ab.

Die Schlussphase der ersten Halbzeit sollte es noch einmal in sich haben. Zur Überra­schung aller zeigte der Schieds­richter in der 38. Minute auf den Strafstoßpunkt im Straf­raum des TSV II. Aus dem Mit­telkreis will er ein Festhalten erkannt haben und entschied auf Strafstoß für den Tabellen­führer. Als Milde im Tor des TSV II den Strafstoß abwehren konnte, schien Premnitz II die Situation doch noch ohne Schaden überstanden zu ha­ben, wenn da nicht der Unpar­teiische gewesen wäre der die­sen Strafstoß kurzerhand wie­derholen ließ. Diesmal war Milde machtlos und Walochin verwandelte unhaltbar zum 1:2.

In der zweiten Halbzeit hat­ten beide Mannschaften mit den hohen Temperaturen zu kämpfen. Roskow ging nun-kaum noch ein größeres Risi­ko ein und verstärkte die Ab­wehr. Premnitz II fand kaum ein Mittel, um der Roskower Hintermannschaft gefährlich zu werden. Am Ende blieb es beim nicht unverdienten Sieg des Spitzenreiters, der sich da­mit den Kreismeistertitel