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12. Viktoria Brandenburg - Chemie Premnitz II 0:0

 

 

 

Am 12.Spieltag der 1.Kreisklasse bestritt die 2.Mannschaft des TSV Chemie Premnitz das Spitzenspiel beim FSV Viktoria Brandenburg. Als der Unparteiische pünktlich um 13.30 Uhr das Spiel frei gab, standen auf Seiten des TSV nur 20 Beine auf dem Spielfeld. Trainer Robert Fischer gab vor der Partie die logische Taktik heraus, tief zu stehen und per gezielte Nadelstiche gefährlich vor das Tor der Platzherren zu kommen. Der Trainer selbst hatte kurz nach dem Start die große Chance zur Führung, doch der sichere Schlussmann der Viktoria, Schmidt, lenkt den Ball soeben um den Pfosten. Danach verflachte das Spiel mehr und mehr, ab und an kam der FSV vor das Tor, doch zum Teil waren die Schussversuche zu ungenau und wenn es doch mal brenzlig wurde, rettete Sascha Milde im Tor des TSV bravourös.

War die erste Hälfte noch die Bessere gewesen, ging in den zweiten 45 Minuten kaum noch etwas. Viktoria hatte zwar die uneingeschränkte Feldüberlegenheit, doch spätestens an der Strafraumgrenze war sie mit ihrem Latein am Ende. Ein gut organisierte Abwehr um Thomas Libero und der Einsatz eines jeden Einzelnen bis ans Limit, taten ihr Übriges, dass dieses torlose Unentschieden Bestand hatte.

Kurz vor dem Spielende hatten beide Mannschaften noch eine Chance zum Erzielen des Siegestreffers. Doch Daniel Rudolph zögerte mit seiner Entscheidung zu lange,  und Skorsetz, auf der Gegenseite, schob den Ball freistehend am Tor vorbei.

Aufstellung:

Viktoria BRB :  A.Schmidt, Drexler, Große, Krüger, S. Schmidt, Kofke, Vogt (75. Mittelmeyer), Skorsetz, Lopez, Pfeiffer, Preißer (60. Arauyo-Navarro)

Chemie Premnitz: Milde,Rosenberg,Briese,Aulenbach,Fingerhut,Kremp,Rudolph,Kersten,Fischer,Neudorf

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Quelle : Viktoria Brandenburg
 
Viktoria spielt gegen Chemie Premnitz 0:0
Vor 35 Zuschauer blamierte sich der FSV mit einem peinlichen Auftritt bis auf die Knochen. Die Premnitzer reisten nur mit 10 Mann an. Dementsprechend agierten die Gäste. Von Anfang an waren sie darum bemüht das 0:0 zu halten. In der 2. Minute hatte Chemie die größte Chance. Der Routinier Fischer schlenzte einen Freistoß aus 18 Meter um die Mauer, den Schmidt im Brandenburger Tor großartig um den Pfosten lenkte. Dies war dann auch die letzte nennenswerte Offensivaktion der Gäste. Viktoria versuchte sich nun Chancen zu erarbeiten, blieb aber im Spielaufbau viel zu harmlos. Fehlpässe, Stockfehler und überhastete Abschlüsse machten es den Premnitzer leicht das Unentschieden zu halten. Die äußerst behäbig aufspielenden Brandenburger schlugen oft nur hohe Bälle vor das Tor des Gegners, mit denen die hochgewachsene Verteidigung aber nie Probleme hatte. Die wenigen Chancen des FSV machte der gute Premnitzer Torwart zunichte. So ging es mit dem 0:0 in die Pause.
Wer nun hoffte, das Viktoria nun endlich anfängt Fußball zu spielen wurde bitter enttäuscht. Nach einer schwachen ersten Hälfte wurde es noch schlimmer. Premnitz verschleppe geschickt das Tempo, machte die Räume eng und brauchte am Ende meistens nur auf den nächsten Fehlpass eines Brandenburgers warten um einen Angriff zu unterbinden. Der FSV hatte kaum noch Torchancen, blieb spielerisch fast alles schuldig und haderte mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Die einzigste und größte Chance hatte Viktoria in der Nachspielzeit. Einen langen Ball über die Abwehr schob Skorsetz, freistehend, neben das Tor. Die Gäste brachten das 0:0 ohne große Mühe über die Zeit, weil beim FSV jeder Spieler deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb und nicht annähernd seine Potential ausschöpfte. Trainer Timm war am Ende restlos bedient auf Auftreten seiner Mannschaft, dessen Spiel an diesem Tag an Spiele der 3. Kreisklasse erinnerte, wobei man den Mannschaften der 3. KK damit noch unrecht tut.

Viktoria Brandenburg spielte in folgender Aufstellung:
A.Schmidt, Drexler, Große, Krüger, S. Schmidt, Kofke, Vogt (75. Mittelmeyer), Skorsetz, Lopez, Pfeiffer, Preißer (60. Arauyo-Navarro)

 

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