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18.BSC Rathenow-Premnitz 07/08


BSC Rathenow-TSV Chemie Premnitz 1:1(0:1)

 

 

 

 

18. Spieltag - Samstag, 22.03.2008 - 15:00

BSC Rathenow 94 - TSV Chemie Premnitz 1:1 (0:1)

BSC Rathenow 94: Michael Zugehör, Roberto Lache (46. Danny Balzer), Mathias Bätz, Tibor Boberly, Steve Lucke, Alexander Engel (46. Andy Schünemann), Mirko Keiper, Olaf Block, Torsten Meier, Kevin Schmook, Stefan Demuth

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Dirk Briese, Daniel Huxdorf, Marian Krause, Marcel Liebner, Konstantin Gäde (75. Robert Fischer), René Kersten, Sebastian Kaiser, Robert Rades (7. Sebastian Kremp), Lars Posorski

Tore: 0:1 Lars Posorski; 1:1 Danny Balzer (80.)

Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)

Zuschauer: 307

Gelbe Karte: - / Sebastian Kremp, Marian Krause (8.), Sebastian Kaiser (4.)

Gelb/Rote Karte: Steve Lucke (90.) / Daniel Huxdorf (35.)

Punkteteilung am Schwedendamm !

 

Es wurde die erwartet hart umkämpfte Partie. Wobei die Gastgeber schon nach wenigen Minuten die besseren Karten hatte. Mit Robert Rades schied bereits in der 7. min. ein wichtiger Spieler bei den Premnitzern verletzungsbedingt aus. So war Trainer Schulz früh gezwungen umzustellen. Für Rades kam Sebastian Kremp ins Spiel der nach langer Verletzungspause wieder im Kader stand. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Gäste besser ins Spiel. Folgerichtig die 0:1 Führung durch Lars Posorski. Posorski versenkte eine sehr schöne Flanke von Konstantin Gäde zur Führung im Tor des BSC 94 Rathenow. Das den Premnitzern das Glück an diesem Samstagnachmittag nicht hold war , wurde dann in der 25. min. erneut deutlich. Daniel Huxdorff sah nach einem völlig unbeabsichtlichen Foul eine mehr als umstrittene Gelb /Rote Karte. Wer nun aber dachte die Gastgeber hätten leichtes Spiel sollte sich irren. Auf dem moorastigen Untergrund zeigte der TSV Chemie Premnitz Moral. Hätte Kremp wenig später seine Riesenmöglichkeiten, er kam aus kurzer Distanz gleich zweimal völlig frei zum Schuß, scheiterte aber zunächst an Zugehör im Tor des BSC und den Nachschuß setzte er neben das Tor, die Partie hätte wahrscheinlich einen anderen Ausgang genommen. Von einem 0:2 hätte sich der BSC wahrscheinlich nicht mehr erholt.Die optische Überlegenheit der Rathenower war nun nicht mehr zu übersehen. Chancen konnte sich der Gastgeber zumindest in der 1. Halbzeit noch nicht erarbeiten. Im zweiten Spielabschnitt zogen sich die dezimierten Premnitzer noch weiter zurück. Man machte die Räume enorm eng. Mit hoher Laufbereitschaft ließ man so gut wie nichts zu. Bis in die 80. min. hielt das Bollwerk dicht. Dann aber traf Balzer aus stark Abseitsverdächtiger Position zum 1:1. Beide Mannschaften gaben sich aber keineswegs mit dem Remis zufrieden. Premnitz hatte so in der 85. min. durch Posorski´eine ganz dicke Möglichkeit. Sein Schuß strich aber nur ganz knapp am Tor vorbei. Eine Minute später lief Kremp seinem Bewacher Lucke auf und davon. Ohne die Chance an den Ball kommen zu können, holte er Kremp von hinten von den Beinen. Auch er sah dafür die Gelb Rote Karte.Am Ende blieb es beim 1:1 Remis. Premnitz blieb damit bereits im 8. Spiel in Folge ohne Niederlage.

Peter Kaiser

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Kein Sieger im Derby

Der BSC Rathenow trennte sich vom TSV Chemie Premnitz 1 : 1Bei sehr ungemütlichem Wetter zog es am Oster Samstag zum Derby immerhin 400 Zuschauer auf den Schwedendamm. Beide Mannschaften spielten nicht in ihrer stärksten Besetzung. Spannung war trotzdem angesagt. Mit den ersten Ballkontakten merkte man, dass die Gäste aus Premnitz, als Favorit angereist, unbedingt den Heimnimbus des BSC brechen wollten. Die erste Großchance hatten jedoch die Platzherren. Alexander Engel setzte sich auf der halblinken Seite durch, hatte nur noch den Premnitzer Keeper Mario Rotter vor sich. Noch nicht abgeklärt genug, schob er Rotter den Ball in die Arme. Wenn sich das mal nicht rächt. Die kämpferisch starken Premnitzer hatten auch spielerisch bei vielen Zweikämpfen Vorteile. Wobei das schnelle Spiel des BSC ihnen nicht so behagte. Immer wieder versuchten Guido Block und Keeper Mario Rotter durch Verzögerungen bei Abschlägen Ruhe ins Spiel zu bringen. Das Premnitzer Spiel lief oft an den nicht energisch angreifenden BSC Spielern vorbei. Die Folge war dann das 0:1 aus Sicht der Platzherren. Der Premnitzer Dreh und- Angelpunkt Lars Posorski stand gold richtig. Mit dieser Situation in Rückstand zu liegen fand sich der BSC schnell ab. Chancen zum Ausgleich für die Männer vom Schwedendamm wurden zu unkonzentriert vergeben. Das Gleiche trifft aber auch für die Premnitzer zu, die ihre Möglichkeiten nicht im Netz des BSC unterbringen konnten. Mit der 1:0 Führung für die Gäste ging es in die Pause.Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Immer wieder gab es Spielverzögerungen von Guido Block und Mario Rotter, der dafür auch die Gelbe Karte sah. Das Spiel nahm an Härte zu. Als Daniel Huxdorff die Ampelkarte sah hatte der BSC mehr Raum doch konnte daraus kaum Kapital geschlagen werden. Mit einer aufopferungsvollen kämpferischen Leistung glichen die Premnitzer den Nachteil aus und fanden noch die Möglichkeit zu kontern. Das Spiel stand auf Messers Schneide und wurde immer verbissener geführt. So hagelte es im Spiel insgesamt für die Heimelf drei Gelbe und eine Ampelkarte. Für die Gäste gab es fünf Gelbe und eine Ampelkarte. Eine Umstellung beim BSC durch die Einwechslung von Danny Balzer und Andy Schünemann brachte für den BSC zu diesem Zeitpunkt mehr Sicherheit und Druck nach vorn. Denny Balzer konnte sich nach längerer Abstinenz endlich wieder über ein Tor, das er für seine Mannschaft zum 1:1 ins Netz setzte freuen. Nach dem Ausgleichstor wollten die Männer vom Schwedendamm mit Unterstützung ihrer Fans nun auch den Sieg. Chancen dazu waren ausreichend vorhanden. Wobei die Konter der Premnitzer immer gefährlich blieben. Beide Mannschaften können wohl mit diesem gerechten Unentschieden leben. Die Serie, zu Hause ungeschlagen zu sein hält für den BSC an. Mit diesem Ergebnis rutscht die Mannschaft vom Schwedendamm durch das bessere Torverhältnis gegenüber dem Spitzenreiter Eintracht Friesack, Punktgleich, jetzt erstmals auf Rang Eins. Trainer Michael Zugehör zum Spiel: das Ergebnis geht in Ordnung. Die Premnitzer haben ihre kämpferische Leistung mit einem Spieler weniger über längere Zeit gut über die Bühne gebracht. Leider konnte durch die Platzverhältnisse kein vernünftiges Spiel aufgezogen werden. Wenn man hinten liegt ist es besonders schwer ins Spiel zu kommen. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen